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Rettet den Grüngürtel - Ausbaupläne des FC

Keine Landschaftszerstörung im Kölner Stadtwald für neue Sportplätze des 1.FC KÖLN



Petition hier unterstützen!

 


Veranstaltung "Was ist aus meiner Einwendung zum 1. FC geworden?"

Wir möchten auf die nachfolgende Veranstaltung hinweisen:

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

es ist einige Zeit vergangen. Sie haben / Du hast eine Einwendung zum Vorhaben des 1. FC Kölns geschrieben, der im Inneren Grüngürtel sein Leistungszentrum bauen will und mit drei Sportanlagen die Gleueler Wiesen bebauen will.

 

Inzwischen ist eine erste politische Entscheidung getroffen worden, die sich mehrheitlich für das Anliegen des 1. FCs ausspricht.

Für Sie / für Dich ist es interessant zu erfahren " Was ist aus meiner Einwendung geworden? Wie hat Verwaltung und Politik meinen Einwand zum Vorhaben des 1. FC Kölns abgewogen?"

 

An diesem Abend erfahren Sie/Du mehr.

 

Wir stellen die nächsten Schritte vor und zeigen auf, was Bürgerinnen und Bürger noch machen können.

 

Am Mittwoch 29. März 2017 19.00 bis 21.00 Uhr in der Aula des Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln Klettenberg, Leybergstraße 1 (KVB Haltestelle Linie 18 Arnulfstraße)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Roland Schüler

 

Bündnis 90/Die Grünen Bezirksvertretung Lindenthal

 


Etappenerfolg für die Freunde des Grüngürtels

Auf der Kreismitgliederversammlung der Kölner Grünen wurde heute, am 4.6.2016, der Antrag des Ortsverbandes Lindenthal mit großer Mehrheit verabschiedet.

In dem Antrag heißt es u.a.:

Grüne für den Schutz des Äußeren Grüngürtels "Die Kreismitgliederversammlung spricht sich gegen die Bebauung der Gleueler Wiesen durch den 1. FC Köln aus. Wir halten es für inakzeptabel, dass einem privaten Wirtschaftsunternehmen leichtfertig und zu fragwürdigen Konditionen überaus wertvolles, in dieser Stadt nicht mehr beliebig verfügbares Allegemeingut überlassen wird. Wir fordern: eine neue ernsthafte, ergebnisoffene Suche nach Standortalternativen, die Berücksichtigung der Vorgaben des Planungsrechtes, des Landschafts- bzw. Naturschutzes sowie des Denkmalschutzes und deren nachvollziehbare Abwägung als öffentliche Interessen mit dem privaten Interesse des Projektträgers."

 

Der vollständige Antrag kann hier hier eingesehen werden.

 


 

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch

209. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) im Stadtbezirk 3, Köln-Lindenthal

– Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz– und Bebauungsplan

– Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz–

 

Der Stadtentwicklungsausschuss des Rates der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 3. Dezember 2015 den Einleitungsbeschluss für die 209. Änderung des Flächennutzungsplanes im Stadtbezirk 3, Köln-Lindenthal, –Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz– und ebenso den Aufstellungsbeschluss zur Erarbeitung eines Bebauungsplanes –Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz– gefasst.

 

Um den gestiegenen Anforderungen des modernen Fußballsports für den Profi- wie den leistungsbezogenen Nachwuchsbereich gerecht werden zu können, plant der 1. FC Köln zur Sicherung der Zukunfts- beziehungsweise Wettbewerbsfähigkeit eine Modernisierung und Erweiterung des RheinEnergieSportparks. Insbesondere sollen ein modernes Leistungszentrum auf der Fläche eines bereits vorhandenen Kunstrasenplatzes errichtet und darüber hinaus drei weitere Trainingsplätze für die Nachwuchsmannschaften geschaffen werden.

 

Das Plangebiet weist eine Größe von circa 22,9 Hektar auf und liegt innerhalb des Kölner Grüngürtels zwischen der Militärringstraße (L 34), der Berrenrather Straße (K 2), dem Decksteiner Weiher sowie der Gleueler Straße (K 3) in Köln-Sülz. Folgende Grundstücke befinden sich innerhalb des Plangebietes:

- Stadt Köln, Gemarkung Köln-Efferen, Flur 48, Flurstücksnummern 69 (teilweise) und 70 (teilweise),

- Stadt Köln, Gemarkung Köln-Efferen, Flur 47, Flurstücksnummer 46 (teilweise).

 

Die beabsichtigten Planungen sollen in der künftigen Flächennutzungsplan-Änderung dargestellt sowie in dem künftigen Bebauungsplan festgesetzt werden.

 

Das Planungskonzept wird am Donnerstag, den 7. April 2016 um 19 Uhr in der Elsa-Brandström-Realschule, Berrenrather Straße 488, 50937 Köln, öffentlich vorgestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen und können während der Veranstaltung Vorschläge zur Planung vorbringen.

 

Telefonische Auskünfte können zu den regulären Bürozeiten im Stadtplanungsamt unter den Rufnummern 0221 221-23960, 0221 221-23184 oder 0221 221-22803 eingeholt werden.

 

Schriftliche Stellungnahmen können bis einschließlich Freitag, den 22. April 2016 an die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Lindenthal, Frau Helga Blömer-Frerker, Aachener Straße 220, 50931 Köln, gerichtet werden.

 

Es lädt ein:

Frau Helga Blömer-Frerker

Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Lindenthal

 


Aktion der Initiative "Rettet den Grüngürtel"

Nächste Stea-Sitzung am Donnerstag (10.11.)

Diesmal soll eine Entscheidung getroffenen werden.

Um ein Zeichen gegen den Ausbau zu setzen, treffen wir uns ab 14 Uhr vor dem Rathaus (Altstadt). Schnappt euch eure Familie, Nachbarn und Freunde und kommt zahlreich :)!

 

Außerdem: #einschwabeinrage

Einen kleinen Abriss über den neuen Kompromissvorschlag der Stadtverwaltung und die Reaktion des 1.FC findet ihr auf der Homepage der Initiative "Rettet den Grüngürtel"!

 

P.s. Endlich hat es die Stadtverwaltung geschafft die ca. 500 Bürgereingaben auszuwerten --> bit.ly/2fuyOFE

 


Petition: Keine Landschaftszerstörung im Kölner Grüngürtel, ca. 6 ha, für neue Sportplätze des 1.FC Köln

Die Petition ist bereit zur Übergabe Stea-Sitzung am 10.11. / Präsenz vor dem Rathaus ab 14h, Spanischer Bau

 

Liebe UnterstützerInnen,

 

Im Stadtentwicklungsausschuss am 10. November 2016, Sitzungsbeginn: 15h, steht unter TOP 7.3 nun doch die Zukunft der Gleueler Wiese auf der Tagesordnung.

 

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0040.asp?__ksinr=15491

 

(Alles mit heisser Nadel gestrickt und gespickt, der FC wird ungeduldig, siehe aktuelle Berichterstattung,

www.bild.de/regional/koeln/1-fc-koeln/droht-mit-wegzug-48612908.bild.html)

 

Wir versammeln uns deshalb am Donnerstag, dem 10.11.2016, um 14.00 Uhr vor dem Historischen Rathaus

 

Wir möchten sichtbar werden für Verwaltung und Politik. Und wir möchten zeigen, dass wir viele sind, damit Verwaltung und Politik nicht länger von "ungenutzter Fläche" sprechen, wenn sie über die Gleueler Wiese beraten und dabei sind, wegen Investoreninteresses auf unverantvortungsvolle Weise den Landschafts- und Denkmalschutz auszuhebeln.

 

Bitte trommelt fleißig in euren Familien-, Freundes- und Bekanntenkreisen für eine Teilnahme, damit der Platz vor dem Historischen Rathaus und die Zuhörertribüne voll werden!

 

Die Präsenz wird gemeinsam mit der Initiative 'Grüne Lunge Köln' koordiniert.

Auf Initiative der GRÜNEN LUNGE KÖLN setzen sich jetzt 36 Verbände, Vereine und Initiativen in einem Offenen Brief an die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln dafür ein, dass die historischen und klimarelevanten Flächen des Kölner Grünsystems als unantastbares Stadtkulturerbe besonders geschützt werden.

 

Euer Jan Henin und Alle aus der BI Grüngürtel für Alle

 


 

Klimarelevante Grünflächen sollen unantastbares Stadtkulturerbe werden

Offener Brief an die Oberbürgermeisterin übergeben

 

Oberbürgermeister Konrad Adenauer plante die beiden Kölner Grüngürtel – den Inneren und den Äußeren, sowie verbindende Grünzüge – vor fast hundert Jahren, heute soll Oberbürgermeisterin Henriette Reker ihm nacheifern und sie zum unantastbaren Stadtkulturerbe erklären. Das fordern 22 bisher unabhängig voneinander arbeitende Kölner Grüninitiativen und Vereine erstmals gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Nabu NRW und dem Deutschen Werkbund NW, in einem offenen Brief, der heute Henriette Reker per Kurier zugestellt wurde.

 

„Es geht nicht nur um den Schutz einzelner Grünflächen, es geht um das große Ganze“, sagt Barbara Burg, Sprecherin der Bürgerinitiative GRÜNE LUNGE KÖLN und Initiatorin des Offenen Briefes. Tatsächlich seien ALLE Kölner betroffen:

 

Die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) wurden in vielen Stadtgebieten wiederholt nicht eingehalten, was zu einer Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Regierungspräsidium Köln geführt hat. Die Zahl der heißen Tage wird in Zukunft zunehmen, was aus einer Untersuchung zur „klimawandelgerechten Metropole Köln“ hervorgeht. Trotz Grüngürtel. Wie wäre es erst ohne?

 

„Der globale Klimawandel ist zu einer Realität geworden, in der sich Temperaturrekorde und extreme Wetterereignisse häufen. Auch im Ballungsraum Köln muß die grüne Klimaanlage für den Klimawandel stark gemacht werden. Das erfordert den Erhalt und eine zusätzliche Vernetzung der vorhandenen Grüngürtel, der Grünflächen, der Parks, der Kleingartenanlagen, der Alleen mit großkronigen Bäumen, sowie des sonstigen Straßenbegleitgrüns. Nur mit einer nachhaltigen Erweiterung des urbanen Grünsystems können die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, der Grundwasserhaushalt und die stadtklimatischen Ausgleichsfunktionen für die Zukunft gesichert werden.“ sagt Anna von Mikecz, Sprecherin des NABU NRW für Ökotoxikologie

 

Ute Becker vom Deutschen Werkbund NW ergänzt: „Initiiert vom damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer geht die Konzeption der Kölner Grüngürtel auf den genialen Stadtplaner und Werkbund-Mitbegründer Fritz Schumacher zurück. Die Grundzüge der Ausgestaltung wurden von dem sozialreformerischen Kölner Gartendirektor Fritz Encke konzipiert. Diesen großen Persönlichkeiten verdankt Köln sein einmaliges Grünsystem. Sie haben schon frühzeitig die heute unverändert aktuellen Aspekte des Stadtklimas und der sozialen Bedeutung von öffentlichen Grünanlagen bedacht. Diese Werte gilt es nun zu erhalten.“

 

Die Kölner sollen zusammenstehen, so wie es gerade die Bürgeriniativen und Vereine tun, und sich gemeinsam für den Erhalt der klimarelevanten und historischen Kölner Grünflächen einsetzten. Und Henriette Reker soll an Ihrer Seite stehen.

 

Das wünschen sich die Erst-Unterzeichner des Offenen Briefes:

NABU NRW

DEUTSCHER WERKBUND NW

NABU KÖLN

ADFC KÖLN e.V.

RADKOMM KÖLN e.V.

NETZWERK URBANES GRÜN

BI GRÜNE LUNGE KÖLN

BI GRÜNE LUNGE RENNBAHN e.V.

BI GRÜNGÜRTEL FÜR ALLE

BIG JUNKERSDORF e.V.

BIG WEIDEN e.V.

BI INNERGRÜN EHRENFELD

BI STOPPT DEN GÜRTEL

BÜRGERVEREIN KÖLN MÜNGERSDORF e.V.

IG KÜNSTLER FÜR BICKENDORF

IMMUN – INITIATIVE MÜNGERSDORF MENSCH-UMWELT-NATUR

NEULAND e.V.

QUERBEET e.V.

NETZWERK BÜRGER für BÄUME

BIBIOS BÄUME IN BICKENDORF OSSENDORF

BIK BAUMSCHUTZ IN KÖLN

RHEWE BAUMSCHUTZ RHEINUFER ENSEN WESTHOVEN

NABIS e.V.

 

Kontakte für Presserückfragen:

Barbara Burg

Sprecherin der Bürgerinitiative

GRÜNE LUNGE KÖLN

barbara.burg@palladium.de

+ 49 (0)160 1448489

 

Prof. Dr. Anna von Mikecz

Sprecherin des NABU NRW für Ökotoxikologie

anna.vonMikecz@NABU-NRW.de

+49 (0)162 7337763

 

Ute Becker, Landschaftsarchitektin bdla

Mitglied im Deutschen Werkbund NW

landschaftsarchitektur-becker@t-online.de

+49 (0)221 862471

 

Die Pressemitteilung und der Offene Brief an OB Reker zum Download als PDF.

 


Faktenüberprüfung zur geplanten Erweiterung des FC im Grüngürtel

Die Aussagen des 1. FC Köln in seinem Faltblatt „Haltet den 1. FC Köln im Grüngürtel“ und der Bericht in der Kölnischen Rundschau vom 27. April 2016

 

• „Die Pläne des FC sind laut Stadtkonservator und dem Landschaftsverband LVR mit dem Denkmalschutz vereinbar“.

Die wichtige und entscheidende „Benehmensherstellung“ mit dem LVR zum Denkmalschutz, ebenso zu den Punkten des Landschaftsschutzes und des Eingriffs in den Regionalen Grünzug, ist NOCH NICHT erfolgt. Es gibt noch keinen Antrag auf Erlaubnis nach §9 DSchG NRW. Die vorgebrachten Argumente der Bürgergruppen und besonders vom Fachverband Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, dem Deutschen Werkbund NW für den Denkmalschutz wie die Stellungnahmen vom BUND Köln und NRW sowie NABU Köln für den Landschaftsschutz müssen sachgerecht mit dem Vorhaben abgewogen werden.

 

Der Stadtkonservator argumentiert mit einem Plan von Herrn Nussbaum aus den Jahren der Entstehung des Äußeren Grüngürtels. Dieser Plan war einer von vielen Plänen, wie der Äußere Grüngürtel gestaltet werden soll. Zudem vergisst der Stadtkonservator zu erwähnen, dass der Zustand zum Zeitpunk der Unterschutzstellung als Denkmal ausschlaggebend ist für den Charakter des Denkmals. 1980 wurden die Gleueler Wiesen als Wiesen unter Denkmalschutz gestellt. Nicht eine Absicht, sondern die Realität ist es, die denkmalrechtlich zählt. Besonders da die Absicht nie verwirklicht wurde, weil der Grüngürtel von Anfang an anders angelegt wurde.

 

• „Der 1. FC Köln wird für das Bauvorhaben keine Förderung durch die öffentliche Hand in Anspruch nehmen“. Viel entscheidender ist doch die Frage, was der 1. FC Köln für die Inanspruchnahme der öffentlichen Flächen an die Stadt Köln zahlt. Dazu wird geschwiegen, ebenso wie über den Pachtbetrag für das Geißbockheims und für die heute genutzten Sportplätze.

 

• „Die Fläche der neuen Kunstrasenplätze umfasst rund 3 Hektar (…). Das sind nicht einmal 0,4% des Äußeren Grüngürtels. Der Grüngürtel ist nicht in Gefahr.“

Der Grüngürtel wird nur in seiner Abfolge von Sportflächen, Wiesen, Waldgebieten entlang des Militärrings gestört. Und die Gleueler Wiesen sind in Gefahr. Wenn der gesamte Regionale Grünzug einbezogen würde, dann wäre der Eingriff sogar im Promillebereich. Es kommt immer darauf an, was in Bezug gesetzt wird.

 

Die wesentliche Zahl des Eingriffs aus der Flächenbilanz der Verwaltung der Stadt Köln:

„Plangebiet Bebauungsplanentwurf (B)“ zu („Grundfläche Leistungszentrum (B)“ + „Grundflächen Nebengebäuden (D-G)“ + „versiegelte Flächen durch Sportplätze (H- J))“ ergeben 85.663 m² zu 229.000 m², das sind deutliche 37,4 %

 

• „Der FC hat mit den betroffenen Nachbarn – Kleingärten, Schießstand, Kindergarten ` Waldzwerge´ - gesprochen und für alle sinnvolle Lösungen gefunden.“ Dem wider spricht der Vorstand der Waldzwerge e.V. und der Kleingartenverein Lindenthal e.V.

 

• „Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine geeigneten Flächen für dieses nachhaltige Konzept. Die angeblichen Alternativstandorte wie Marsdorf stehen gar nicht zur Verfügung“

 

Dabei war der Standort Marsdorf doch in der notwendigen Alternativenprüfung durch die Stadt Köln vorgesehen und wurde auch bewertet. Wenn er nicht zur Verfügung steht, ist dies doch ein Beweis für die Nicht-Seriösität der Alternativenprüfung. Zudem wurden Kriterien wie „Image“, „FC als Freizeitfaktor“ genauso mit 1,5 gewichtet wie das Planungsrecht. Eine echte Alternativenprüfung hätte echte Alternativen aufgezeigt. Doch für den 1. FC Köln ist alternativlos, dass Geißbockheim und neues Trainingszentrum an einen Ort sein müssen.

 

• „Die Plätze stehen außerhalb der Trainingszeiten den organisierten Breitensport zur Verfügung“ Diese erweiterte Nutzung ist aber nicht im Planungskonzept hinterlegt. Hier werden die Nutzungszeiten für den 1. FC Köln von 14.00 bis 19.00 Uhr von Montag bis Freitag zu Grunde gelegt. Das hat Auswirkungen auf den Lärm, das Flutlicht und den Verkehr incl. Parken. Wenn das Gelände über die eigene FC-Nutzung hinaus geöffnet wird, dann braucht der organisierte Breitensport mehr Parkplätze, der Zufahrtsverkehr wird deutlich mehr. Das Flutlicht ist länger an und der Lärm wird abends und am Wochenende sein.

 

• Wenn der 1. FC Köln aus Gründen des besseren Landschaftsschutzes aus dem Kunstrasen Naturrasen macht, entfällt nach Angaben des 1. FC Köln die Nutzung für den Breitensport. Damit wird die Fläche der Bevölkerung entzogen und sie dient nur noch dem 1. FC Köln. Den Rückzieher muss der 1. FC Köln einem seiner Unterstützer dem Stadtsportbund Köln erklären.

 

• Der 1. FC Köln kann mit seinem Geißbockheim im Äußeren Grüngürtel bleiben, da der Mietvertrag bis 2028 läuft und die Stadt Köln nicht vorhat ihn zu kündigen. Zudem ist der heutige Rheinenergiesportpark im Denkmal als Bestand geschützt.

 

In der Kölnischen Rundschau wurden folgende Fragen gestellt:

 

„Wer nutzt die Wiese noch?“ Die Bürgerinitiative sagt dort wurde auch regelmäßig Fußball gespielt. Dann heißt es: wörtlich: „Dem widerspricht der 1. FC Köln, Videolangzeitbeobachtungen sprächen dagegen.“

Die Videolangzeitbeobachtung fand im September ca 48 Stunden mit Regen durch eine Kamera auf einem Mast mitten auf der Wiese statt. Ob es dafür eine Genehmigung gab, ist unbekannt.

 

„Könnte der FC nicht komplett umziehen?"

Neben der Variante eines kompletten Umzuges kann auch das Modell 1. FC Köln baut eine eigenes Trainingszentrum an einen anderen Ort wie der Stammsitz angedacht werden. Zahlreiche Bundesligavereine wie Bayern München, haben dies.

Zum Standort Marsdorf wird gesagt, dass eine benötigte Fläche für 5 Jahre an das Land verpachtet ist. Doch das Vorhaben der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ist auf Eis gelegt.

 

„Und wenn der FC in zehn Jahren mehr will?“

„Um das auszuschließen gibt es das Bebauungsplanverfahren. Dort wird jetzt festgelegt, was zukünftig erlaub ist und was nicht“

Auch für die bauliche Erweiterung des Geißbockheims 2009 gab es einen Bebauungsplan, der regelte, was zukünftig erlaubt ist. Das ist gerade mal 7 Jahre her.

Es kann jederzeit ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, der weitere Bedarfe des 1. FC Köln ermöglicht. Es gibt nichts, was dies verhindern könnte. Und dann ist es ja viel einfacher, weil der aktuelle Bebauungsplan schon einen Eingriff ins Denkmal und Grün ermöglichte und mit der jetzigen Erweiterung die wesentlichen Planungsrechte schon ausgehebelt wurden.

Selbst die schriftliche Zusicherung 2009 des 1. FC Kölns, dies sei die letzte Erweiterung und es bestehen keine weiteren Absichten, gibt heute keine Sicherheit vor einen erneuten Eingriff.

Die einzige Sicherheit vor weiteren Erweiterungen des 1. FC Kölns ist die Ablehnung des aktuellen Vorhabens.

 


Einwendungen zur Bügerbeteiligung



Das ist beeindruckendes Bild der Einwendungen zur Bürgerbeteiligung im B-Planverfahren "Erweiterung des FC".

Im Stapel eine Vielfalt von Personen und Argumenten, von Emotionen und Verärgerungen sowie einige Zustimmungen.

 

Am Montag 23. Mai soll es die Vorberatung geben.

Am 20 Juni 2016 die Sondersitzung der BV Lindenthal zur abschließenden Beratung.

 

Am 20.Juni bitte zahlreich an der Sitzung teilnehmen!

 

Hierzu beachten Sie auch den - Antrag der Fraketionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke

 


Rundbrief der "Bürgerinitiative Grüngürtel für alle!" vom 18.11.2016

Liebe Freundinnen und Freunde des Grüngürtels,

 

Der Stadtentwicklungsausschuss hat am 15.11 die Entscheidung über den Ausbau wegen eines Formfehlers vertagt. Die Vertagung der Entscheidung fand ein großes Echo in den Kölner Medien. Leider positionierte sich in der Folge auch die Ratsfraktion der CDU Köln und zwar für den Ausbau. Ein eklatanter Bruch von Wahlversprechen! Nimmt man sich die Zeit und liest das Kommunalwahlprogramm der CDU von 2014 durch, findet man auf Seite 87:

 

"Die CDU Köln lehnt eine Bebauung in den Kölner Grüngürteln ab."

 

Eindeutiger geht es eigentlich nicht, oder?

Nun ist es Zeit für uns Bürger den befürwortenden Fraktionen klar zu machen, dass eine Entscheidung für den Ausbau nicht nur unseren Grüngürtel verkleinert, sondern definitiv auch die Anzahl ihrer Wähler in den kommenden Wahlen.

Unsere dringende und herzliche Bitte - nehmt Euch die Zeit und schreibt ein paar Mitglieder des Rates bzw. des StEA an, macht ihnen deutlich, wie wichtig Euch der Erhalt des kompletten Grüngürtels ist!

 

Auf unserer Homepage findet Ihr eine Liste der Ratsmitglieder sowie eine Liste der StEA-Mitglieder.

 

Vielen Dank Euch allen für Eure Schreiben im Voraus!

 

 

Mitmachen!

• Schreiben, Schreiben und nicht vergessen: Schreiben ;-)

• Am Donnerstag, 15. Dezember ab 15.00 Uhr tagt der Stadtentwicklungsausschuss erneut im Rathaus (Spanischer Bau). Aller Voraussicht nach wird über den Beschluss zur Fortführung des Planverfahrens entschieden. Wir werden wieder dort sein. Wenn Ihr Zeit habt, kommt vorbei und unterstützt uns bei dem Protest.

 

Was ist sonst noch passiert?

 

Eine kurze Zusammenfassung über unsere Proteste am 15.11. vor der SteA-Sitzung. Ihr findet dort auch einige Links zu den Berichten der Kölner Medien.

 

Falls Ihr Inspiration für Eure Schreiben an die Ratsmitglieder benötigen solltet:

Eine sehr gute Zusammenfassung der Wählergruppe GUT aus dem Kölner Rat über die aktuelle Situation.

Oder ein Leserbrief, der im Kölner Stadtanzeiger erschienen ist.

 

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

 

Eure

 

Bürgerinitiative Grüngürtel für alle!

 


 

Petition der GRÜNEN LUNGE KÖLN zur Rettung des Inneren Grüngürtels

Folegnde Bitte der Bürgerinitiative GRÜNE LUNGE KÖLN unterstützen wir gerne:

 

Liebe Stadtgrün-Initiativen und Vereine,

 

ich habe eine dringendes Anliegen an Alle: die Petition der GRÜNEN LUNGE KÖLN zur Rettung des Inneren Grüngürtels läuft bald aus.

Bitte zeichnet und teilt sie in Eure Netzwerke. Es wäre mir eine sehr große Freude, wenn wir über 20.000 Zeichner werden. Schaffen wir das?

 

https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-den-inneren-gruenguertel-natur-bewahren-kleingaerten-schuetzen-bebauung-verhindern

 

Vielen Dank und herzliche Grüße,

Barbara Burg

 


Pressemitteilung der BIG–Junkersdorf zur geplanten Erweiterung des FC im Grüngürtel

Köln, 20. April 2016 -- Die Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Junkersdorf lehnt die Erweiterung des Geißbockheims im Kölner Grüngürtel ab. Die BIG hat zum Verfahren eine offizielle Einwendung eingereicht (siehe Anhang).

 

Die BIG lehnt das Bauvorhaben aus den folgenden Gründen ab:

 

1. Die Standortermittlungen sind mit vorgefertigtem „alternativlosem“ Ergebnis erstellt worden. Die gewünschte Erweiterung beträgt etwas mehr als 3 ha. Auswahlkriterium waren jedoch 10 bis 12 ha. Nur deswegen fand sich keine geeignete Alternative.

 

2. ein Ausnahmefall, entgegen den eindeutigen Vorgaben des Regionalplans einen geschützten Grüngürtel zu bebauen, ist nicht gegeben. Die wirtschaftliche Stärkung eines professionellen Fußballvereins ist keine im Ausnahmefall zugelassene Infrastrukturmaßnahme. Zumal es hier nicht, wie immer behauptet wird, um Breitensport handelt. Die Jugendlichen, die hier trainiert werden sollen, sind ausgewählte zukünftige Profis, die dem FC Geld bringen sollen.

 

3. Der im Amtsblatt zur Bürgerbeteiligung dargestellte Bebauungs-Plan entspricht nicht dem in den Beschlussvorlagen den politischen Gremien zur Abstimmung vorgestellten Plan. Er ist eine „Erweiterungsbegünstigung“. Ist dies ein „Zufall“ oder ein grober Verfahrensfehler?

 

4. Der Plan verstößt gegen das Landschaftsschutzgesetz. Im Kooperationsvertrag von CDU und Grünen heißt es, Landschaftsschutzgebiete sollen erhalten bleiben. Schon vergessen!

 

5. Das Vorhaben verstößt gegen den Denkmalschutz, der in den Beschlussvorhaben noch nicht mal erwähnt wird. Auch hier soll wohl keine Abwägung stattfinden. Merke: Denkmalschutz ist nicht an anderer Stelle auszugleichen!

 

Insgesamt findet in diesem Verfahren keine Ausgewogenheit der öffentlichen Interessen zugunsten wirtschaftlicher Interessen statt.

 

Zur Erinnerung: Anlässlich der damals auch politisch umstrittenen Errichtung eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes im denkmalgeschützten Grüngürtel, haben die damaligen Geschäftsführer des FC, Horstmann und Meier, schriftlich auf eine weitere Flächenüberbauung verzichtet. Der Brief liegt der BIG vor.

 

Als Bürger hat man, trotz der schönen Worte von Herrn Wehle (“Wir sind nur Gast“) und Frau Müller von der Stadtverwaltung (“Wir sind noch ganz am Anfang des Verfahrens“) den Eindruck, dass es sich hier um ein lang eingestieltes, passend für den FC zurechtgebogenes Verfahren handelt, bei dem die Bürgerbeteiligung wieder nur eine Farce ist.

 

Wie lässt es sich sonst erklären, dass Teile des noch zu beschließenden B-Plans bereits seit einigen Tagen realisiert werden? Wenn man die Betonplatte gießt und umfangreiche Aufbauten erstellt, muss man sich doch sehr sicher sein! (Beweisfotos liegen vor)

 

gez. Astrid Franzen

 

Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Junkersdorf e.V.

Frankenstr. 6

50858 Köln

Telefon: 0221 / 48 87 95

e-mail: info[at]big-junkersdorf.de

www.big-junkersdorf.de

 

Weiter Einwendungen und Informationen sind unter den nachfolgenden Links zu finden:

- Einwendung der BIG Junkersdorf

- Stellungnahme des RVDL

- Offener Brief des RVDL an OB Rekers

- Stellungnahme des Kleingartenvereins Köln-Lindenthal e.V. 1920

- Einwendung des Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels – Landschaftspark Belvedere

- Pressemitteilung des Stadtsportbundes Köln

- Antwort auf PM Stadtsportbund durch den Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels – Landschaftspark Belvedere

- Ergänzung der Einwendung des Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels – Landschaftspark Belvedere

- Einwendung der GRÜNEN, Ortsverband Lindenthal

- Artikel aus der Kölner Rundschau zur Übergabe der Einwendungen

- Ratsantrag der Ratsgruppe DEINE FREUNDE zur FC-Erweiterung

- Artikel aus der Kölner Rundschau zur FC-Erweiterung

- Newsletter 3 der Bürgerinitiative Grüngürtel für alle