Bürger-Interessen-Gemeinschaft Junkersdorf e.V.
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Aktuelles






NÄCHSTE SITZUNG DER BEZIRKSVERTRETUNG

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal findet am 05.09.2016 um 16:00 Uhr im Bürgeramt Köln-Lindenthal, Großer Sitzungssaal (7. Etage) statt.







Einladung zum „Pique-nique en blanc“ am 28.08.2016

Die Bürgerinitiative Grüngürtel für Alle setzt sich intensiv und breit aufgestellt für den Erhalt und Schutz des Äußeren Grüngürtels in Köln ein.

 

Aus dem einstigen Festungsgürtel zum Schutz gegen Frankreich ist Dank des vormaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer eine für alle Generationen, Nationen und Bevölkerungsgruppen frei zugängliche Parklandschaft entstanden. Sie leistet bis heute einen steten Beitrag zum sozialen Frieden, zur Erholung und zum Miteinander in unserer Stadt.

 

Die Einzigartigkeit, Vielfalt und Bedeutung des Grüngürtels spiegelt sich u. a. darin wieder, dass der er seit 1980 unter Denkmalschutz und seit 1991 unter Landschaftsschutz steht.

 

Heute ist das historische Mahnmal Äußerer Grüngürtel durch umfangreiche Baupläne des 1. FC Köln für Gebäude und Fußballplätze bedroht.

 

Im Rahmen unserer Sommeraktivitäten weisen wir regelmäßig auf diese Bedrohung hin. Am jeweils letzten Sonntag des Monats laden wir zum großen themenorientierten Wiesenpicknick ein.

 

Als Zeichen für Frieden und der Freundschaft laden wir Sie herzlich ein zum

 

„Pique-nique en blanc“

Sonntag, 28.08.2016 von 11:00-14:00 Uhr

Im Äußeren Grüngürtel, Ecke Gleueler Straße / Militärringstraße

 

Alles in Weiß (soweit wie möglich): Kleidung, Geschirr, Decke/Laken. Speis und Trank und was sonst für einen schönen Picknick benötigen wird, soll selbst mitgebracht werden.

 

Alle sind herzlich eingeladen, die Lust auf einen besonderes, schönes Picknick bei lauem Sommerlüftchen und etwas Musik haben. Wir freuen uns auf viele neue und bekannte Gesichter!

Weitere Information zum „Pique-nique en blanc“ finden Sie unter www.unsergruenguertel.de

https://www.facebook.com/RettetdenGG/

 


 

Bus und Bahn im Kölner Westen

Die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in unseren Ortsteilen ist eine beständige Aufgabe. Besonders bedeutsam sind z.B. die Planungen um die Erschließung Lövenichs und Widdersdorfs durch eine Straßenbahn, die Verlängerung der Buslinie 136 nach Junkersdorf oder auch eine Verbesserung des Fahrgastübergangs von der Bahn in den Bus am Junkersdorfer Kirchweg. U.a. mit diesen Themen beschäftigt sich der Arbeitskreis Kommunalpolitik des Ortsvereins

am Montag, den 26. September, ab 19.30 Uhr

im Friedrich‐Ebert‐Heim, Gartenweg 35 in Weiden.

Als kompetente Gesprächspartner stehen uns Susana dos Santos Herrmann, Mitglied der SPD‐Fraktion im Rat der Stadt Kön und 1. stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Rates, und Gunther Hön von den Köner‐Verkehrsbetrieben zur Verfüung.

Alle interessierten Ortsvereinsmitglieder,. aber auch die Büger und Bügerinnen, die ein Herz fü den öfentlichen Personennahverkehr haben, sind herzlich eingeladen.

 


Einladung zum Besuch des Rraunkohletagebaus Hambach

Der SPD-Ortsverein Weiden/Lövenich und die Landtagsabgeordnete Lisa Steinmann laden am 02.09.2016 zu einer Informationsfahrt in den Braukohlentagebau Hambach herzlich ein.

 

Mit dabei ist der für den Braukohlentagebau zuständige Fachabgeordnete der SPD-Landtagsfraktion Guido van den Berg. Er beleuchtet dabei auch im Besonderen die Veränderungen an der Stromtrassenführung über Lövenich und Weiden.

 

Weitere Informationen können diesem Flyer entnommen werden.

 


Bürgerstammtisch des CDU-Ortsverbandes 33 am 11.08.2016 in WEIDEN

Der Ortsverband 33 der CDU Köln lädt zu seinem Bürgerstammtisch am 11.08.2016 um 19:30 Uhr im Brauhaus Germania, Aachener 1230 in 50859 Köln ein.

 

Hier besteht die Gelegenheit, mit Bürgern, Multiplikatoren, Politiker und Mandatsträger zu diskutieren.

Der Stammtisch ist zwischenzeitlich zu einem festen Treffpunkt –auch in der Bürgerschaft- geworden und neben interessanten Neuigkeiten ist auch Geselligkeit garantiert.

 


PRESSEMITTEILUNG Lisas Sommerspaziergang #1 – em Kölsche Weste zohus!

Kölner Westen – für die Kölner Landtagsabgeordnete Lisa Steinmann steht der persönliche Kontakt mit

denMenschen im Veedel weiterhin imMittelpunkt. Die sitzungsfreie Zeit der Sommerferien widmet sie

daher gänzlich der Wahlkreisarbeit und hat imAugust verschiedene Sommerspaziergänge durch den

Stadtbezirk Lindenthal geplant.

 

Am Freitag, den 05.08.2016 kommt sie gezielt in den KölnerWesten und würde sich freuen, auf diesem

Weg viele Bewohner vor Ort zu treffen.

 

Die Route beginnt um 14 Uhr am Sylter Eiscafé an der Goethestraße in Lövenich und führt in einem

zweistündigen Fußmarsch durch Weiden nach Junkersdorf.

An den Jahnwiesen (Junkersdorfer Straße) steht anschließend von 16-17 Uhr das Cafèccino-Mobil

bereit und Lisa Steinmann lädt die Bürger und Bürgerinnen ein, den Nachmittag bei einem guten

italienischen Kaffee im Gespräch mit ihr ausklingen zu lassen.

 

Begleiten Sie Ihre Abgeordnete auf dem Weg durch Ihr Wohngebiet und/oder kommen Sie anschließend

direkt zumStand – Sie sind herzlich willkommen!

 

Komplette Route und weitere Informationen:

Mobiles Wahlkreistelefon: 0162-722 65 42; www.lisa-steinmann.de

 


Etappenerfolg für die Freunde des Grüngürtels

Auf der Kreismitgliederversammlung der Kölner Grünen wurde heute, am 4.6.2016, der Antrag des Ortsverbandes Lindenthal mit großer Mehrheit verabschiedet.

In dem Antrag heißt es u.a.:

Grüne für den Schutz des Äußeren Grüngürtels "Die Kreismitgliederversammlung spricht sich gegen die Bebauung der Gleueler Wiesen durch den 1. FC Köln aus. Wir halten es für inakzeptabel, dass einem privaten Wirtschaftsunternehmen leichtfertig und zu fragwürdigen Konditionen überaus wertvolles, in dieser Stadt nicht mehr beliebig verfügbares Allegemeingut überlassen wird. Wir fordern: eine neue ernsthafte, ergebnisoffene Suche nach Standortalternativen, die Berücksichtigung der Vorgaben des Planungsrechtes, des Landschafts- bzw. Naturschutzes sowie des Denkmalschutzes und deren nachvollziehbare Abwägung als öffentliche Interessen mit dem privaten Interesse des Projektträgers."

 

Der vollständige Antrag kann hier hier eingesehen werden.

 


 

Einwendungen zur Bügerbeteiligung



Das ist beeindruckendes Bild der Einwendungen zur Bürgerbeteiligung im B-Planverfahren "Erweiterung des FC".

Im Stapel eine Vielfalt von Personen und Argumenten, von Emotionen und Verärgerungen sowie einige Zustimmungen.

 

Am Montag 23. Mai soll es die Vorberatung geben.

Am 20 Juni 2016 die Sondersitzung der BV Lindenthal zur abschließenden Beratung.

 

Am 20.Juni bitte zahlreich an der Sitzung teilnehmen!

 

Hierzu beachten Sie auch den - Antrag der Fraketionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke

 


Faktenüberprüfung zur geplanten Erweiterung des FC im Grüngürtel

Die Aussagen des 1. FC Köln in seinem Faltblatt „Haltet den 1. FC Köln im Grüngürtel“ und der Bericht in der Kölnischen Rundschau vom 27. April 2016

 

• „Die Pläne des FC sind laut Stadtkonservator und dem Landschaftsverband LVR mit dem Denkmalschutz vereinbar“.

Die wichtige und entscheidende „Benehmensherstellung“ mit dem LVR zum Denkmalschutz, ebenso zu den Punkten des Landschaftsschutzes und des Eingriffs in den Regionalen Grünzug, ist NOCH NICHT erfolgt. Es gibt noch keinen Antrag auf Erlaubnis nach §9 DSchG NRW. Die vorgebrachten Argumente der Bürgergruppen und besonders vom Fachverband Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, dem Deutschen Werkbund NW für den Denkmalschutz wie die Stellungnahmen vom BUND Köln und NRW sowie NABU Köln für den Landschaftsschutz müssen sachgerecht mit dem Vorhaben abgewogen werden.

 

Der Stadtkonservator argumentiert mit einem Plan von Herrn Nussbaum aus den Jahren der Entstehung des Äußeren Grüngürtels. Dieser Plan war einer von vielen Plänen, wie der Äußere Grüngürtel gestaltet werden soll. Zudem vergisst der Stadtkonservator zu erwähnen, dass der Zustand zum Zeitpunk der Unterschutzstellung als Denkmal ausschlaggebend ist für den Charakter des Denkmals. 1980 wurden die Gleueler Wiesen als Wiesen unter Denkmalschutz gestellt. Nicht eine Absicht, sondern die Realität ist es, die denkmalrechtlich zählt. Besonders da die Absicht nie verwirklicht wurde, weil der Grüngürtel von Anfang an anders angelegt wurde.

 

• „Der 1. FC Köln wird für das Bauvorhaben keine Förderung durch die öffentliche Hand in Anspruch nehmen“. Viel entscheidender ist doch die Frage, was der 1. FC Köln für die Inanspruchnahme der öffentlichen Flächen an die Stadt Köln zahlt. Dazu wird geschwiegen, ebenso wie über den Pachtbetrag für das Geißbockheims und für die heute genutzten Sportplätze.

 

• „Die Fläche der neuen Kunstrasenplätze umfasst rund 3 Hektar (…). Das sind nicht einmal 0,4% des Äußeren Grüngürtels. Der Grüngürtel ist nicht in Gefahr.“

Der Grüngürtel wird nur in seiner Abfolge von Sportflächen, Wiesen, Waldgebieten entlang des Militärrings gestört. Und die Gleueler Wiesen sind in Gefahr. Wenn der gesamte Regionale Grünzug einbezogen würde, dann wäre der Eingriff sogar im Promillebereich. Es kommt immer darauf an, was in Bezug gesetzt wird.

 

Die wesentliche Zahl des Eingriffs aus der Flächenbilanz der Verwaltung der Stadt Köln:

„Plangebiet Bebauungsplanentwurf (B)“ zu („Grundfläche Leistungszentrum (B)“ + „Grundflächen Nebengebäuden (D-G)“ + „versiegelte Flächen durch Sportplätze (H- J))“ ergeben 85.663 m² zu 229.000 m², das sind deutliche 37,4 %

 

• „Der FC hat mit den betroffenen Nachbarn – Kleingärten, Schießstand, Kindergarten ` Waldzwerge´ - gesprochen und für alle sinnvolle Lösungen gefunden.“ Dem wider spricht der Vorstand der Waldzwerge e.V. und der Kleingartenverein Lindenthal e.V.

 

• „Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine geeigneten Flächen für dieses nachhaltige Konzept. Die angeblichen Alternativstandorte wie Marsdorf stehen gar nicht zur Verfügung“

 

Dabei war der Standort Marsdorf doch in der notwendigen Alternativenprüfung durch die Stadt Köln vorgesehen und wurde auch bewertet. Wenn er nicht zur Verfügung steht, ist dies doch ein Beweis für die Nicht-Seriösität der Alternativenprüfung. Zudem wurden Kriterien wie „Image“, „FC als Freizeitfaktor“ genauso mit 1,5 gewichtet wie das Planungsrecht. Eine echte Alternativenprüfung hätte echte Alternativen aufgezeigt. Doch für den 1. FC Köln ist alternativlos, dass Geißbockheim und neues Trainingszentrum an einen Ort sein müssen.

 

• „Die Plätze stehen außerhalb der Trainingszeiten den organisierten Breitensport zur Verfügung“ Diese erweiterte Nutzung ist aber nicht im Planungskonzept hinterlegt. Hier werden die Nutzungszeiten für den 1. FC Köln von 14.00 bis 19.00 Uhr von Montag bis Freitag zu Grunde gelegt. Das hat Auswirkungen auf den Lärm, das Flutlicht und den Verkehr incl. Parken. Wenn das Gelände über die eigene FC-Nutzung hinaus geöffnet wird, dann braucht der organisierte Breitensport mehr Parkplätze, der Zufahrtsverkehr wird deutlich mehr. Das Flutlicht ist länger an und der Lärm wird abends und am Wochenende sein.

 

• Wenn der 1. FC Köln aus Gründen des besseren Landschaftsschutzes aus dem Kunstrasen Naturrasen macht, entfällt nach Angaben des 1. FC Köln die Nutzung für den Breitensport. Damit wird die Fläche der Bevölkerung entzogen und sie dient nur noch dem 1. FC Köln. Den Rückzieher muss der 1. FC Köln einem seiner Unterstützer dem Stadtsportbund Köln erklären.

 

• Der 1. FC Köln kann mit seinem Geißbockheim im Äußeren Grüngürtel bleiben, da der Mietvertrag bis 2028 läuft und die Stadt Köln nicht vorhat ihn zu kündigen. Zudem ist der heutige Rheinenergiesportpark im Denkmal als Bestand geschützt.

 

In der Kölnischen Rundschau wurden folgende Fragen gestellt:

 

„Wer nutzt die Wiese noch?“ Die Bürgerinitiative sagt dort wurde auch regelmäßig Fußball gespielt. Dann heißt es: wörtlich: „Dem widerspricht der 1. FC Köln, Videolangzeitbeobachtungen sprächen dagegen.“

Die Videolangzeitbeobachtung fand im September ca 48 Stunden mit Regen durch eine Kamera auf einem Mast mitten auf der Wiese statt. Ob es dafür eine Genehmigung gab, ist unbekannt.

 

„Könnte der FC nicht komplett umziehen?"

Neben der Variante eines kompletten Umzuges kann auch das Modell 1. FC Köln baut eine eigenes Trainingszentrum an einen anderen Ort wie der Stammsitz angedacht werden. Zahlreiche Bundesligavereine wie Bayern München, haben dies.

Zum Standort Marsdorf wird gesagt, dass eine benötigte Fläche für 5 Jahre an das Land verpachtet ist. Doch das Vorhaben der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ist auf Eis gelegt.

 

„Und wenn der FC in zehn Jahren mehr will?“

„Um das auszuschließen gibt es das Bebauungsplanverfahren. Dort wird jetzt festgelegt, was zukünftig erlaub ist und was nicht“

Auch für die bauliche Erweiterung des Geißbockheims 2009 gab es einen Bebauungsplan, der regelte, was zukünftig erlaubt ist. Das ist gerade mal 7 Jahre her.

Es kann jederzeit ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, der weitere Bedarfe des 1. FC Köln ermöglicht. Es gibt nichts, was dies verhindern könnte. Und dann ist es ja viel einfacher, weil der aktuelle Bebauungsplan schon einen Eingriff ins Denkmal und Grün ermöglichte und mit der jetzigen Erweiterung die wesentlichen Planungsrechte schon ausgehebelt wurden.

Selbst die schriftliche Zusicherung 2009 des 1. FC Kölns, dies sei die letzte Erweiterung und es bestehen keine weiteren Absichten, gibt heute keine Sicherheit vor einen erneuten Eingriff.

Die einzige Sicherheit vor weiteren Erweiterungen des 1. FC Kölns ist die Ablehnung des aktuellen Vorhabens.

 


Pressemitteilung der BIG–Junkersdorf zur geplanten Erweiterung des FC im Grüngürtel

Köln, 20. April 2016 -- Die Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Junkersdorf lehnt die Erweiterung des Geißbockheims im Kölner Grüngürtel ab. Die BIG hat zum Verfahren eine offizielle Einwendung eingereicht (siehe Anhang).

 

Die BIG lehnt das Bauvorhaben aus den folgenden Gründen ab:

 

1. Die Standortermittlungen sind mit vorgefertigtem „alternativlosem“ Ergebnis erstellt worden. Die gewünschte Erweiterung beträgt etwas mehr als 3 ha. Auswahlkriterium waren jedoch 10 bis 12 ha. Nur deswegen fand sich keine geeignete Alternative.

 

2. ein Ausnahmefall, entgegen den eindeutigen Vorgaben des Regionalplans einen geschützten Grüngürtel zu bebauen, ist nicht gegeben. Die wirtschaftliche Stärkung eines professionellen Fußballvereins ist keine im Ausnahmefall zugelassene Infrastrukturmaßnahme. Zumal es hier nicht, wie immer behauptet wird, um Breitensport handelt. Die Jugendlichen, die hier trainiert werden sollen, sind ausgewählte zukünftige Profis, die dem FC Geld bringen sollen.

 

3. Der im Amtsblatt zur Bürgerbeteiligung dargestellte Bebauungs-Plan entspricht nicht dem in den Beschlussvorlagen den politischen Gremien zur Abstimmung vorgestellten Plan. Er ist eine „Erweiterungsbegünstigung“. Ist dies ein „Zufall“ oder ein grober Verfahrensfehler?

 

4. Der Plan verstößt gegen das Landschaftsschutzgesetz. Im Kooperationsvertrag von CDU und Grünen heißt es, Landschaftsschutzgebiete sollen erhalten bleiben. Schon vergessen!

 

5. Das Vorhaben verstößt gegen den Denkmalschutz, der in den Beschlussvorhaben noch nicht mal erwähnt wird. Auch hier soll wohl keine Abwägung stattfinden. Merke: Denkmalschutz ist nicht an anderer Stelle auszugleichen!

 

Insgesamt findet in diesem Verfahren keine Ausgewogenheit der öffentlichen Interessen zugunsten wirtschaftlicher Interessen statt.

 

Zur Erinnerung: Anlässlich der damals auch politisch umstrittenen Errichtung eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes im denkmalgeschützten Grüngürtel, haben die damaligen Geschäftsführer des FC, Horstmann und Meier, schriftlich auf eine weitere Flächenüberbauung verzichtet. Der Brief liegt der BIG vor.

 

Als Bürger hat man, trotz der schönen Worte von Herrn Wehle (“Wir sind nur Gast“) und Frau Müller von der Stadtverwaltung (“Wir sind noch ganz am Anfang des Verfahrens“) den Eindruck, dass es sich hier um ein lang eingestieltes, passend für den FC zurechtgebogenes Verfahren handelt, bei dem die Bürgerbeteiligung wieder nur eine Farce ist.

 

Wie lässt es sich sonst erklären, dass Teile des noch zu beschließenden B-Plans bereits seit einigen Tagen realisiert werden? Wenn man die Betonplatte gießt und umfangreiche Aufbauten erstellt, muss man sich doch sehr sicher sein! (Beweisfotos liegen vor)

 

gez. Astrid Franzen

 

Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Junkersdorf e.V.

Frankenstr. 6

50858 Köln

Telefon: 0221 / 48 87 95

e-mail: info[at]big-junkersdorf.de

www.big-junkersdorf.de

 

Weiter Einwendungen und Informationen sind unter den nachfolgenden Links zu finden:

- Einwendung der BIG Junkersdorf

- Stellungnahme des RVDL

- Offener Brief des RVDL an OB Rekers

- Stellungnahme des Kleingartenvereins Köln-Lindenthal e.V. 1920

- Einwendung des Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels – Landschaftspark Belvedere

- Pressemitteilung des Stadtsportbundes Köln

- Antwort auf PM Stadtsportbund durch den Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels – Landschaftspark Belvedere

- Ergänzung der Einwendung des Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels – Landschaftspark Belvedere

- Einwendung der GRÜNEN, Ortsverband Lindenthal

- Artikel aus der Kölner Rundschau zur Übergabe der Einwendungen

- Ratsantrag der Ratsgruppe DEINE FREUNDE zur FC-Erweiterung

- Artikel aus der Kölner Rundschau zur FC-Erweiterung

- Newsletter 3 der Bürgerinitiative Grüngürtel für alle

 


Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch

209. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) im Stadtbezirk 3, Köln-Lindenthal

– Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz– und Bebauungsplan

– Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz–

 

Der Stadtentwicklungsausschuss des Rates der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 3. Dezember 2015 den Einleitungsbeschluss für die 209. Änderung des Flächennutzungsplanes im Stadtbezirk 3, Köln-Lindenthal, –Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz– und ebenso den Aufstellungsbeschluss zur Erarbeitung eines Bebauungsplanes –Arbeitstitel: Erweiterung des RheinEnergieSportparks in Köln-Sülz– gefasst.

 

Um den gestiegenen Anforderungen des modernen Fußballsports für den Profi- wie den leistungsbezogenen Nachwuchsbereich gerecht werden zu können, plant der 1. FC Köln zur Sicherung der Zukunfts- beziehungsweise Wettbewerbsfähigkeit eine Modernisierung und Erweiterung des RheinEnergieSportparks. Insbesondere sollen ein modernes Leistungszentrum auf der Fläche eines bereits vorhandenen Kunstrasenplatzes errichtet und darüber hinaus drei weitere Trainingsplätze für die Nachwuchsmannschaften geschaffen werden.

 

Das Plangebiet weist eine Größe von circa 22,9 Hektar auf und liegt innerhalb des Kölner Grüngürtels zwischen der Militärringstraße (L 34), der Berrenrather Straße (K 2), dem Decksteiner Weiher sowie der Gleueler Straße (K 3) in Köln-Sülz. Folgende Grundstücke befinden sich innerhalb des Plangebietes:

- Stadt Köln, Gemarkung Köln-Efferen, Flur 48, Flurstücksnummern 69 (teilweise) und 70 (teilweise),

- Stadt Köln, Gemarkung Köln-Efferen, Flur 47, Flurstücksnummer 46 (teilweise).

 

Die beabsichtigten Planungen sollen in der künftigen Flächennutzungsplan-Änderung dargestellt sowie in dem künftigen Bebauungsplan festgesetzt werden.

 

Das Planungskonzept wird am Donnerstag, den 7. April 2016 um 19 Uhr in der Elsa-Brandström-Realschule, Berrenrather Straße 488, 50937 Köln, öffentlich vorgestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen und können während der Veranstaltung Vorschläge zur Planung vorbringen.

 

Telefonische Auskünfte können zu den regulären Bürozeiten im Stadtplanungsamt unter den Rufnummern 0221 221-23960, 0221 221-23184 oder 0221 221-22803 eingeholt werden.

 

Schriftliche Stellungnahmen können bis einschließlich Freitag, den 22. April 2016 an die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Lindenthal, Frau Helga Blömer-Frerker, Aachener Straße 220, 50931 Köln, gerichtet werden.

 

Es lädt ein:

Frau Helga Blömer-Frerker

Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Lindenthal

 


Koalitionsvereinbarung

zwischen

Christlich Demokratische Union (CDU), Kreisverband Köln/CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln

und

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Köln/GRÜNE-Fraktion im Kölner Rat

für die laufende Wahlperiode bis 2020

Hier können Sie den vollständign Text nachlesen.

 


Keine Landschaftszerstörung im Kölner Stadtwald für neue Sportplätze des 1.FC KÖLN



Petition hier unterstützen!

 


Einsprüche und Stellungnahmen gegen die 191. Änderung des FNP (Arbeitstitel: Frischezentrum Marsdorf in Köln-­‐Junkersdorf) und die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 6042/06, Arbeitstitel „Toyota-­‐Allee“

Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,

wegen vier erheblicher Falschaussagen (Punkt 1) in der Veranstaltung zur „frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit“ am 22. Juni 2015 sowie unzureichender bzw. fehlender Informationen (Punkt 2) insbesondere zur Umweltsituation bzw. Umweltverträglichkeit der Bauleitplanung bzw. der Bebauungsplanung hat die BIG Junkersdorf e.V. unverzüglich an den Oberbürgermeister, den Rat der Stadt Köln und die Bezirksvertretung ein Protestschreiben am 23. Juni 2015 versandt (Anlage 1) und verlangt, die Veranstaltung zur „frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit“ nach den Sommerferien 2015 zu wiederholen und pflichtgemäß nach § 1, Abs. 6 BauGB und § 2 BauGB die versäumte Unterrichtung über die Umweltaspekte (insbesondere das Stadtklima betreffend) und die Vereinbarkeit der Planung mit den Ergebnissen der Interkommunalen Integrierten Raumanalyse (IIRA) transparent darzustellen.

 

Leider haben wir bis heute keinerlei Stellungnahmen von den zuständigen Gremien und der Verwaltung erhalten. Unser Schreiben vom 23. Juni 2015 liegt diesem Schreiben an und ist in seinen einzelnen Kritikpunkten sowohl Einspruch als auch Stellungnahme zu den im Betreff genannten Verfahren.

 

Wir stellen sowohl die Dringlichkeit (Punkt 3) als auch die Parallelität (Punkt 4) der Änderungen des FNP und der Bebauungsplanung in Frage. Nach Entfall des Umzugs der Fachhochschule und die Nichtteilnahme an der Bundesgartenschau 2025 bleibt als verbleibende scheinbare „Dringlichkeit“ die Errichtung der neuen „Parkstadt Süd“ mit der Erweiterung des Grüngürtels. In diesem verbleibenden Punkt kann aber eine Dringlichkeit – zumindest im juristischen Sinne – nicht konstruiert werden.

...

 

Lesen Sie hier das vollständige Schreiben als PDF.

 

Ebenfalls finden Sie die im Schreiben erwähnten Anlagen hier zum Download als PDF:

- Anlage 1

- Anlage 2

 


Jetzt Petition verbreiten: 'Grossmarkt Köln:Verlagerung von Köln-Raderberg nach Köln-Marsdorf'

Je mehr Menschen die Kampagne unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt Sie mehr erfahren und unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/grossmarkt-koln-verlagerung-von-koln-raderberg-nach-koln-marsdorf

 


Auszug aus dem Lärmgutachten zum Großmarkt:

Nächtliche Lärmpunkte


Horbeller Str. (IP3) Steigerung um 6,1 von 52,6 auf 58,7 dB(A)

Schutzwert Mischgebiet 54 dB(a) um 5 dB(A) überschritten

Wohngebiet 49 dB(A) um 9,7 dB(A)

 

Gleueler Str. (IP10) Steigerung um 3,8 von 60,2 auf 64,0 dB(A)

Schutzwert Wohngebiet 49 dB(A) um 15 dB(A) überschritten

 

Salzburger Weg IP 6 und 7 Steigerung um 0,8 dB(A) bei heute schon hohen Wert von 60 d(B)A

Schutzwert Wohngebiet 49 dB(A) dann um 11,8 dB(A) überschritten

Lärmwerte nachts über 60 dB(A) sind Eigentums- und Gesundheitsgefährdung

 

Gutachterlösung:

Gleueler Str. Tempo von 50 auf 30 und Nachts LKW-Sperrung

Salzburger Weg kaum umsetzbare Maßnahmen, daher keine

Marsdorfer Str. Nicht notwendig nach TA Lärm

 

 

 

Weitere Informationen zum Großmarkt können den nachfolgenden Dokumenten entnommen werden:

 

- 11 Argumente gegen Marsdorf (1,49 MB)

- Brief Flächennutzungsplan Grossmarkt (590 KB)

- Anschreiben Grossmarkt Land NRW (247 KB)

- Anschreiben Minister Jäger (247 KB)

- Anschreiben Harzendorf (110 KB)

- Anschreiben Grossmarkt ÖPP-Modell (1,19 MB)

- Flugblatt (211 KB)

- Notizen Akteneinsicht Gebietsentwicklungsplan (67 KB)

- Öffentlichkeitsbeteiligung Luftreinhalteplan (164 KB)

 


Großmarkt Marsdorf: Offener Brief an OB und Rat / Einwendungen bis 17. Juli

Im Anhang finden Sie den Brief der BIG Junkersdorf zur Kritik an der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Großmarkt in Marsdorf.

 

Schriftliche Stellungnahmen zur Großmarktverlagerung müssen bis Freitag, den 17. Juli 2015 an die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Lindenthal, Frau Helga Blömer-Frerker, Aachener Straße 220, 50931 Köln, gerichtet werden.

 

Wählen Sie für Ihr Schreiben den Betreff: „Frühzeitige Beteiligung der Bevölkerung an der Bauleitplanung – Frischezentrum Marsdorf in Köln-Junkersdorf“

 

Den vollständigen Brief finden Sie hier als PDF

 


Offener Brief an Baudezernent Franz Josef Höing

Sehr geehrter Herr Höing,

 

Sie hatten bei Ihrem Antritt als Dezernent mehr Bürgernähe bzw. Bürgermitbeteiligung versprochen. Nun steht die Veränderung des FNP für den Großmarkt in Marsdorf an. Ein, wie sicherlich auch Sie wissen, in der Bevölkerung des Kölner Westen sehr umstrittenes Unterfangen, welches von vielen Menschen abgelehnt wird.

 

Um die Bürger zu beteiligen wird die Öffentlichkeitsbeteiligung vier Tage vor Ferienbeginn gelegt und endet in der ersten Ferienwoche. Gleichzeitig wird einen Tag später auch noch das Projekt Ludwig-Jahn Str. offengelegt.

 

Sehr geehrter Herr Dezernent, eine solche Terminierung hat mit Bürgernähe nicht im entferntesten zu tun. Im Gegenteil hier wird alles getan, um möglichst wenige Bürgern die Gelegenheit zur Beteiligung zu geben. So peitscht man umstrittene Projekte mit möglichst geringem Widerspruch durch um anderweitigen Interessen willfährig zu bedienen.

 

Wir sind sehr enttäuscht und möchten Ihnen unsere Empörung mitteilen.

 

Astrid Franzen

Vorsitzende BIG Junkersdorf

 






Umzug des Großmarkts nach Marsdorf: Eine Dokumentation der Widersprüche

Bürger-Interessen-Gemeinschaft Junkersdorf e.V.

Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V.

Bürgerinteressengemeinschaft Weiden e.V.

Lövenich im Brennpunkt e.V.

 

10. Juni 2015

 

Frischemarkt Marsdorf

Konzept, Standort, Gutachten und Dringlichkeit - Eine Dokumentation der Widersprüche

 

Vor acht Jahren hat der Rat der Stadt Köln die sehr umstrittene Verlagerung des Großmarktes nach Marsdorf beschlossen. Acht Jahre lag der Beschluss im Dornröschenschlaf. Offensichtlich gab es keine Dringlichkeit.

 

Das Lärmgutachten wurde am 23.04.2013 als vorläufiger Abschlussbericht vorgelegt, aber nicht veröffentlicht. Das Stadtplanungsamt hat dann mit dem Lärmgutachter am 25.07.2013, 12.08.2014, 19.09.2014 und am 02.10.2014 an immer neuen Varianten gearbeitet. Das Gutachten wurde am 27.02.2015 fertig gestellt.

 

Die betriebswirtschaftliche Machbarkeitsstudie wurde am 12.09.2014 fertig gestellt und lag sechs Monate im Büro des Oberbürgermeisters. Freigabe zur Beratung an die Politik am 08.04.2015

 

Die Gutachten sollen die ständig in Größe und Art wechselnden Konzeptionen bewerten und unterstützen. Sie sind teilweise grob fehlerhaft und beruhen auf falschen Übertragungen oder Annahmen. Teilweise sind sie heute veraltet..

 

Wir bemängeln folgende Punkte und warnen die Politik vor einer voreiligen Entscheidung wegen der von der Verwaltung erzeugten angeblichen Dringlichkeit:

 

Gutachten ÖPP: Dieses Gutachten kann nicht objektiv sein, weil die Verfasser der Studie gleichzeitig die Befürworter und Ausführer von ÖPP-Verfahren sind. Ein auch für Laien erkennbar schlechtes Gutachten, das den Vorzug der Organisations- und Planungsfähigkeiten privater Investoren gegenüber den Fähigkeiten der Stadt- und Marktverwaltung über alle Maßen herausstellt.

 

Neben falschen Finanzierungskonditionen mit widersprüchlichen Zinssätzen, die auch dem Dezernentenbüro hätten auffallen müssen, sind die Recherchen bei den Marktbetreibern nur punktuell durchgeführt worden. Kein Wunder, dass heute die Händler in der Machbarkeitsstudie ihre Interessen nicht berücksichtigt finden.

 

Interessant ist, dass im Gutachten die Ansiedlung von sogenanntem „Affinen Gewerbe“ am gleichen Standort nicht mehr als zwingend für den Betrieb eines Frischemarktes angesehen wird. Dennoch hat die Stadt erst kürzlich – nach Fertigstellung der Machbarkeitsstudie – Flächen für den affinen Bedarf in ihren Besitz gebracht. Unnötig werden für das Kölner Klima wichtige Grünflächen kostenträchtig und umweltschädlich geopfert.

Das Vermietungsrisiko liegt für den gesamten Vertragszeitraum zu 100% bei der Stadt.

Vorgaben des Bundesrechnungshofs wurden mehrfach ignoriert.

Vorteile wurden als Nachteile zu Lasten der Stadt angeführt und auch umgekehrt. Eine Verdrehung von Tatsachen.

 

Im Lärmgutachten wurden die Gebäudevorschläge der baulichen Machbarkeitsstudie von DU Diederich wegen Überschreitung der Lärmimmissionen am Gut Horbell bzw. in Sielsdorf verworfen und gemeinsam mit der Stadt neue Gebäudeformen entwickelt und geprüft. Die Einhaltung der Lärmkontingente ist nur mit einer speziellen Gebäudeanordnung möglich, so z.B. nur mit einer teilweise kompletten Überdachung von Anlieferung und Parkplätzen sowie teilweise mit Lärmschutzwänden.

 

In die Vorlage zur Offenlage des FNP werden die Gebäudeanforderungen des Lärmgutachtens nicht übertragen. Die Kostenberechnung wird ohne die geforderten Parkplatzüberdachungen, die umweltverträglichere Sheddachgestaltung und ohne Lärmschutzwände erstellt!

 

Die geplante DHL-Ansiedlung ist nicht berücksichtigt, obwohl sie bisher nicht zurückgezogen wurde.

 

Auch das Verkehrsgutachten beruht auf falschen Zahlen und Schlussfolgerungen. Die Berechnung legt einen Warenumsatz von 300.000 Tonnen zugrunde, die Händler selber geben in ihrer Broschüre 1,2 Millionen Tonnen an.

Die Kreuzung Bonnstrasse ist mangelhaft und ist nicht zu ertüchtigen. Die Kreuzungen Marsdorfer Straße und Salzburger Weg sind erst gar nicht untersucht worden. Der einzige Abfluss zur Autobahn kann nur über einen Linksabbieger erfolgen. Allein an Hand dieser Beispiele kann von einer seriösen Lösung der Verkehrsprobleme nicht die Rede sein, zumal der kürzlich erfolgte Ausbau der Kreuzung Militärring/ Dürener Straße keine wesentliche Entlastung bringt.

 

Während im jetzt schon in die Jahre gekommenen Verkehrsgutachten die Gleuler Straße mit schwerem LKW-Verkehr belastet werden soll, erwägt das Lärmgutachten nun tagsüber eine Tempo-30-Regelung und nachts sogar ein LKW-Durchfahrtverbot. Was nicht über die Gleuler Straße fahren kann, muss folglich dann zusätzlich über die Dürener Straße fahren.

 

Ein Wirtschaftlichkeitskonzept mit belastbaren Bestands- und Prognosedaten liegt bis heute nicht vor.

 

Auch zum Artenschutz werden keinerlei Aussagen gemacht. Auf dieser Fläche sind z.B. schutzbedürftige Feldlerchen heimisch. Dies würde ggf. zu einem Planungs-verbot, aber in jedem Fall mindestens zu erheblichen Kosten für zwingend erforderliche Kompensationsmaßnahmen führen, die zusätzlich zu ökologischen Ausgleichsmaßnahmen zu leisten wären. Bisher sind diese Planungs-einschränkungen oder Kosten nicht betrachtet!

 

Fazit: Das FNP-Verfahren beruht auf Gutachten, die oft nicht von den gleichen Grundannahmen ausgehen oder sich sogar gegenseitig widersprechen. Durch ständige Änderungen der Größe, des Zuschnitts oder durch die Umwandlungen von Grün- und landwirtschaftlichen Flächen in Gewerbegebiete sind die Gutachten nach kurzer Zeit veraltet und nicht mehr anwendbar. So ist das neu erworbene Grundstück südlich des P&R in Marsdorf in keiner der aktuellen Änderungen des Lärmgutachtens enthalten. Dennoch ist es Gegenstand der Öffentlichkeitsbeteiligung im Dringlichkeitsverfahren. Auf welcher Grundlage sollen da eigentlich die Bürger beteiligt werden? Und wie soll auf dieser Basis ein rechtssicheres Verfahren durchgeführt werden, wenn bereits heute erhebliche Planungsmängel nicht sachgerecht beantwortet werden können.

 

Die unterschiedlichen Gutachten werden von der Stadtverwaltung oft grob falsch wiedergegeben.

 

Der Standort Marsdorf schafft Fakten, die nicht zu Ende gedacht sind. Nicht mehr umkehrbare umweltrelevante Sündenfälle werden in Kauf genommen z.B. die einzige westliche Frischluftschneise für die Gesamtstadt zuzubauen, Ackerböden der höchsten Güteklasse zu vernichten und ein Frischezentrum in falscher Konzeption an die falsche Stelle zu setzen. Im Realisierungsfalle werden den Bewohnern von Köln, Frechen und Sielsdorf irreversible Schäden zugefügt.

 

Hinzu kommt, dass Zusagen der Stadt z.B. im Bebauungsplan-Entwurf Nr. 6042/06 (Toyota-Allee) vom 29.06.2004 in wichtigen Teilen noch nicht umgesetzt sind, z.B. Begrünung der Dachflächen, Anlage von Ausgleichsflächen.

 

Auf dieser Basis will die Stadt einen hohen zweistelligen - bei korrekter Bauweise dreistelligen - Millionenbetrag ausgeben und weiterhin jährlich den neuen Frischemarkt mit Millionenbeträgen subventionieren.

 

Bisher angeführter Zeitdruck besteht nicht mehr: Die Bundesgartenschau findet 2025 nicht in Köln statt und einige Erbpachtverträge von Großmarkthändlern laufen noch bis 2024. Lediglich die Parkstadt Süd verbleibt nun als neue selbst erzeugte Dringlichkeit. Warum soll jetzt im Eilverfahren und ohne ausreichende Grundlage durch eine schnelle Bürgerbeteiligung alles auf eine Karte gesetzt werden, um den angeblichen Wettlauf mit der Zeit zu gewinnen?

 

Es gibt ausreichend Zeit für ein fachgerechtes, seriös abgesichertes Verfahren, das Politik und Bürgern konsistente Entscheidungsgrundlagen zur gesetzlich geforderten Abwägung liefert, bevor Beschlüsse zur Änderungen des FNP getroffen werden.

 

Astrid Franzen       Hildegard Jahn- Schnelle

 

Elisabeth Spiegel        Martina Kanis

 

Bürger-Interessen-Gemeinschaft Junkersdorf e.V.

Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V.

Bürgerinteressengemeinschaft Weiden e.V.

Lövenich im Brennpunkt e.V.

 


08. Juni 2015 Aktuelle Stunde der Bezirksvertretung Lindenthal zum Großmarkt

In der Bezirksvertretung Lindenthal (Aachener Straße 220) findet am 08. Juni 2015 ab 16 Uhr eine Aktuelle Stunde zum geplanten Großmarkt in Marsdorf statt. Es wäre gut, wenn möglichst viele Interessierte spontan teilnehmen könnten. Auch die BIG Junkersdorf wird das Wort ergreifen.

Trotz der massiven Kritik an dem Projekt soll schon Ende des Monats der geänderte Flächennutzungsplan ausliegen.


Hier können Sie den Vortrag der BIG einsehen.

 


Resolution des Rates der Stadt Frechen zum Großmarkt

Alle Fraktionen im Frechner Rat - CDU, GRÜNE, SPD, FDP, LINKE, Perspektive - haben am 28. April 2015 eine einstimmige Resolution gegen die Verlagerung des Großmarktes nach Köln-Marsdorf verabschiedet.


Ein deutliches Signal im gemeinsamen Kampf gegen das Vorhaben der Stadt Köln.

 

Den gemeinsamen Antrag der Fraktionen finden Sie hier als PDF.

 


Einladung

Einzigartiges Naturerbe gerettet !

Mittelterrassenkante dauerhaft geschützt !


Mit Beschluss des Stadtrates vom 24. März 2015 und der Veröffentlichung im Amtsblatt am 29. April 2015 ist die Mittelterrassenkante in Müngersdorf nun endgültig als Naturdenkmal geschützt.

Damit haben die langjährigen Bemühungen des Bürgervereins und vieler Mitstreiter ein glückliches Ende gefunden. Eines der besterhaltenen Geotope im Stadtgebiet bleibt dauerhaft gesichert, so dass alle, auch zukünftige Generationen dort Ur- und Frühgeschichte des Rheintales erleben können.

Diesen Erfolg feiern wir gemeinsam mit der Bezirksvertretung Lindenthal am


Sonntag, den 10. Mai 2015 um 15 Uhr


an der Terrassenkante am Alten Militärring/Herrigergasse.

Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Wir freuen uns über lhre Teilnahme!


Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V.

 


Betriebswirtschaftliche Machbarkeitsstudie zum Großmarkt

An

den Oberbürgermeister der Stadt Köln,

die Bezirksvertretung Lindenthal,

den Stadtentwicklungsausschuss und

die Mitglieder des Rates der Stadt Köln

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

von Beginn an begleiten die BIG Junkersdorf, weitere Bürgerinitiativen sowie eine breite Mehrheit der Bürger im Kölner Westen die Pläne der Stadtverwaltung zur Verlagerung des Kölner Großmarkts nach Köln Marsdorf sehr kritisch.

 

Anlass für die Kritik sind die bereits heute unzumutbare Verkehrsbelastung in der gesamten Region, die hohe, teilweise über den zulässigen Grenzwerten liegende Lärm- und Luftbelastung, die mit dem Großmarkt einhergehende Versiegelung der letzten Freiluftschneise für den Kölner Westen und die Kernstadt sowie die Tatsache, dass der Kölner Westen mit Stadion, Sporthochschule, einem der größten zusammenhängenden Gewerbegebiete Deutschlands und mit dem Pendler- und Liefer-verkehr von den Autobahnen A 1 und A 4 bereits ohne Großmarkt deutlich überproportional mit Verkehr und daraus resultierender Lärm- und Umweltverschmutzung belastet ist.

 

Die Bedenken der Bürger werden durch das Großmarkt-Verkehrsgutachten grundsätzlich bestätigt, das mehreren Knotenpunkten in der Region mangelhafte Verkehrsverhältnisse und gleichzeitig das Erreichen der Ausbaugrenzen bescheinigt. Ein Lärmgutachten bestätigt ferner, dass ein Großmarkt an der geplanten Stelle unter Lärmschutzgesichtspunkten (Nähe zum Wohngebiet Horbell sowie zu Sielsdorf) überhaupt nur unter kostspieligen Auflagen (z.B. überdachte Anlieferzone und überdachte Parkplätze, Einschränkungen beim Gebäudezuschnitt etc.) genehmigungsfähig wäre.

 

Trotzdem wird seitens der Stadtverwaltung an der aus wirtschaftlicher und umweltpolitischer Sicht irrsinnigen Planung festgehalten.

 

In der vergangenen Woche wurde nunmehr eine betriebswirtschaftliche Machbarkeitsstudie vorgelegt. Zu unserer Überraschung wird in der Studie gegenüber den bisherigen Vorschlägen eine absolut neue Großmarkt-Realisierungsvariante (ÖPP-Modell) vorgestellt und empfohlen.

 

So beschreibt die aktuelle Machbarkeitsstudie nun völlig neu ein 10 Meter hohes Flachdachgebäude (statt bisher geplantem Sheddach) ohne jede innere Infrastruktur und mit völlig unbedachten Kundenparkplätzen. So wird der neue Frischemarkt kleiner, einfacher und um ca. 30 Mio. Euro billiger als bisher geplant. Den möglichen privaten Investoren will man die Ausgestaltung der Gebäudeform nun evtl. sogar selbst überlassen. Nachdem sich im Lärmgutachten gezeigt hatte, dass das vom Gutachter DU Dietrichs vor drei Jahren entwickelte funktional durchdachte Frischemarktgebäude lärmtechnisch völlig ungeeignet war, und der Lärmgutachter gemeinsam mit der Stadt Köln ein neues, lärmverträglicheres (H-Gebäude) entwickelt hatte, ist die Öffnung der weiteren Planungen für Ideen von Privatinvestoren für das weitere Verfahren – auch aus juristischer Sicht - höchst fahrlässig. Warum sich der Lärmgutachter mit konkreten Gebäudeformen und Lärmschutzbelangen auseinander gesetzt hat, wenn jetzt keine konkrete Gebäudeausgestaltung im neuen Gutachten vorgegeben wird, bleibt von den Verantwortlichen dringend zu beantworten.

 

So wird aller Voraussicht nach zu einem späteren Zeitpunkt ein neues eiliges Lärmgutachten notwendig sein, das Auflagen wie Parkplatz- und Anlieferflächenüberdachung erforderlich macht, die gegenüber der Planung zu deutlichen Kostensteigerungen führen werden.

 

Bereits ohne diese Mehrkosten bestätigt die betriebswirtschaftliche Machbarkeitsstudie, dass ein Großmarkt am geplanten Standort in keinem Fall kostendeckend zu realisieren ist: Ohne kalkulatorische Kosten für die Grundstücksbereitstellung von 2,42 Mio. EUR pro Jahr erfordert der Großmarkt dauerhaft jährliche städtische Zuschüsse zw. 1,7 und 3,7 Mio. EUR. Dabei wird mit großem Optimismus sogar zugrunde gelegt, dass die Mieten für die Händler ggü. dem heutigen Standort um mind. 2 EUR pro m2 steigen werden (für die Mehrheit der Händler fällt die Steigerung ggü. heute sogar noch höher aus).

 

Zu den dauerhaften jährlichen Kosten für die Stadt kommen zunächst noch hohe weitere Kosten für die weitere Vorlauf-, Planungs- und Bauphase von deutlich über 2,6 Mio. EUR (!!!) hinzu, die die politischen Gremien im Rahmen der beantragten Freigabe zur Weiterverfolgung der Planung in einem Eilverfahren (Dringlichkeitsantrag) freigeben sollen.

 

 

Wir halten den Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung für den Bau eines Großmarkts im ÖPP-Verfahren oder auch in Eigenrealisierung im Rahmen einer verantwortungsvollen Stadtpolitik schlicht für nicht genehmigungsfähig und appellieren an Sie, die Planungen für die Großmarktverlagerung einzustellen.

 

 

Der Betrieb des Großmarkts würde eine dauerhafte städtische Bezuschussung im Millionenbereich erfordern, was vor dem Hintergrund der städtischen Haushaltslage fatal wäre. Weitere Kosten für absehbare Lärm- und Umweltauflagen werden das Projekt noch weiter verteuern.

 

Neben den aufgeführten Kosten für den Großmarkt sind hohe weitere Kosten absehbar – z.B. haben einige Großmarktbetriebe Mietverträge bis zum Jahr 2025 und bereits geäußert, dass sie am heutigen Standort bleiben wollen. Die vorzeitige Kündigung dieser Mietverhältnisse wird Aufwand für die Stadt nach sich ziehen, der in der Machbarkeitsstudie bisher nicht berücksichtigt ist (!!).

 

Die Verkehrssituation im Kölner Westen ist unzumutbar – eine gute Erreichbarkeit des Großmarkts kann zu den Stoßzeiten des Großmarktbetriebs, in den frühen Morgenstunden, nicht gewährleistet werden und Leerstände sind zu erwarten (gute Erreichbarkeit war eines der Hauptstandortkriterien für die Großmarktbetriebe und –kunden).

 

Während der langen Planungsdauer für den Großmarkt haben sich die Rahmenbedingungen für den am heutigen Standort inzwischen geschrumpften Großmarktbetrieb zudem deutlich verändert. Studien belegen, dass die Bedeutung von Wochenmärkten für die Nahversorgung rückläufig ist. Ferner sind auch für Obst und Gemüse neue Vertriebswege im Kommen – der Online-Handel mit Lebensmitteln sowie z.B. die vom Erzeuger direkt nach Hause gelieferte „Gemüsekiste“ erleben hohe Wachstumsraten. Es gibt keinen Grund, eine Lebensmittelversorgung städtisch zu subventionieren – im Gegenteil – dies erscheint rechtlich sogar höchst fragwürdig.

 

Das Nahversorgungsnetz mit kleinen Supermärkten (z.B. Rewe City Modell) ist weitgehend lückenlos und wird kontinuierlich ausgebaut. Diese Supermärkte haben eigene Versorgungsketten für frische Lebensmittel und sind auf einen Großmarkt nicht angewiesen.

 

Die Nachbargemeinden sprechen sich seit Jahren vehement gegen Marsdorf als Großmarktstandort aus. In der IIRA wurde das Gebiet als Klimapufferzone und Freifläche, mögliches Gewerbe an der Stelle als Konfliktzone gekennzeichnet. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte vor dem Hinter-grund der weiteren Nachteile von Marsdorf nicht durch Fortführung der Planung belastet werden.

 

Die Umweltsituation im Kölner Westen hat sich in den letzten Jahren in keiner Hinsicht verbessert, sondern noch verschlechtert. Die Hauptverkehrsstraßen der Region sind hoffnungslos überlastet, der Umgehungsverkehr verstopft die Wohngebiete. Lärm- und Luftmesswerte liegen jenseits zulässiger Grenzwerte. In dieser Situation weiteren Verkehr (und dabei sogar Schwerlastverkehr) in die Region zu verlagern und die letzte Freiluftschneise zu versiegeln, die zudem Ackerboden der höchsten Güteklasse ist, wäre umweltpolitisch fatal und birgt zudem ein hohes Klagerisiko und Unsicherheit im weiteren Planungsverfahren. Falls das Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt aus den aufgeführten Gründen gestoppt werden müsste, sind gegenüber dem ÖPP-Partner womöglich Schadensersatzpflichten zu erfüllen, die heute bereits absehbar gewesen wären.

 

Nach Wegfall der Planungen zur Realisierung der Bundesgartenschau auf dem heutigen Großmarktgelände ist der Grund für die baldige Verlagerung entfallen und die Befassung der Gremien auf Basis eines Dringlichkeitsantrags mit kurzen Vorlauffristen ist deshalb und angesichts der bereits langen Planungsdauer kaum nachvollziehbar.

 

Wir fügen Ihnen einen Auszug der gutachterlich bestätigten Umwelt-Kritikpunkte als Anlage dieses Schreibens bei.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Astrid Franzen Bettina Boos

(1. Sprecherin) (2. Sprecherin)

 

Die Stellungnahme inkl. der angesprochenen Anlage finden Sie hier als PDF.

 


Bahnhof Belvedere - das Bürgerprojekt

Sehr geehrte Anwohner, liebe Nachbarn,

hätten Sie es gewusst ?


In Ihrer unmittelbaren Wohnumgebung, in der Belvederestraße 147, 50933 Köln, befindet sich ein außergewöhnliches Baudenkmal:


Der historische Bahnhof Belvedere (1839) ist das älteste in Originalgestalt erhaltene Stationsgebäude im deutschsprachigen Raum und daher ein „Denkmal von nationaler Bedeutung“.


Seit Ende des 19. Jahrhunderts von der Stadt Köln als Eigentümerin für Wohnzwecke genutzt, besteht nun die einmalige Chance, den über hundertjährigen Dornröschenschlaf zu beenden und den wunderbaren Bau der Berliner SchinkelSchule mit seinem dazugehörigen Park für die Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar zu machen. Diesem Ziel hat sich der Förderkreis Bahnhof Belvedere e. V. verschrieben.


Möchten Sie das Projekt als Mitglied oder Sponsor unterstützen? Nähere Informationen hierzu finden Sie in diesen Flyer.

 


Gymnasien und Gesamtschulen verlosen Plätze / Brief der BIG Junkersdorf an OB Roters

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet heute, dass an Kölner Gymnasien und Gesamtschulen Plätze verlost werden müssen. Besonders eng ist es demnach im Stadtbezirk Lindenthal und in der Innenstadt, siehe: www.ksta.de/koeln/bildung-lotterie-um-plaetze-auf-koelner-gymnasien-und-gesamtschulen,15187530,30199440.html


Die BIG Junkersdorf hat schon vor zwei Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt. Wir dokumentieren zu diesem Anlass unseren Brief an OB Jürgen Roters:


An die Mitglieder der Bezirksvertretung Lindenthal

Oberbürgermeister Jürgen Roters

Dezernent Höing und Dezernentin Agnes Klein


Sehr geehrte Damen und Herren,


seit Jahren setzen wir uns angesichts der Engpässe in der Schul-, Kindergarten-, Vereins- und Verkehrs-infrastruktur in unserem Stadtteil für eine maßvolle Entwicklung weiterer Wohn- und eine Begrenzung weiterer Gewerbeflächen ein. Weitere Wohnbauflächen müssen aus unserer Sicht von der vorherigen Schaffung notwendiger Infrastruktur/ Verkehrsberuhigung abhängig gemacht werden.


Die intensive Verdichtung vorhandener Wohnbebauung und neue Wohngebiete haben in Junkersdorf zu erheblichen Infrastrukturengpässen geführt, so dass z.B. die hiesige Grundschule um eine „Dependance“ erweitert werden musste, die in ihrer Größe eine weitere eigenständige Grundschule rechtfertigen würde. In den umliegenden weiterführenden Schulen zeichnen sich Kapazitätsengpässe ab, für die noch keine Lösung absehbar ist. Beim Angebot an Kindergartenplätzen bildet Junkersdorf eines der Schlusslichter im innerstädtischen Vergleich, Sportvereine in der Region führen seitenlange Wartelisten und können keine Kinder mehr aufnehmen, weil ihnen Sportplatz- und Hallenkapazitäten fehlen. Hinzu kommt eine erhebliche Verkehrsüberlastung, die unzumutbare Luft- und Lärmbe¬lastungen im Stadtteil zur Folge hat. Die einzige Mehrzweckhalle im Stadtteil platzt aus allen Nähten und wird dem Bedarf im Stadtteil in keiner Weise mehr gerecht.


Trotzdem werden bei dringend notwendigen Infrastrukturprojekten wie z.B. dem Bau einer zweiten Grundschule inkl. Sporthalle, der Errichtung weiterer Kindergärten, der Schaffung von zusätzlichen Kapazitäten in weiterführenden Schulen usw. keinerlei konkrete Fortschritte sichtbar. Dies wiegt umso schwerer, da mit dem ehemaligen belgischen Schulgelände ein Grundstück im Eigentum der Stadt Köln zur Verfügung steht, dass diese Nutzungen sofort ermöglichen würde.


Während die Infrastrukturprojekte stagnieren, werden seitens der Stadt Köln gleichzeitig neue große Wohnbauprojekte in Junkersdorf, Weiden, Braunsfeld und Lindenthal voran¬getrieben, die die bestehenden Engpässe weiter verschärfen werden. Ein Beispiel ist die Nachnutzung des ehemaligen RTL-Geländes an der Aachener Straße, auf dem nach dem Willen von Stadt und Investor mehrere hundert neue Wohneinheiten entstehen sollen, die womöglich entgegen anderslautender Zusagen sogar über die Festlegungen des heutigen Bebauungsplans hinaus gehen könnten.

Bitte informieren Sie uns kurzfristig und vor der Genehmigung weiterer Bauvorhaben:


1.) An welcher Stelle und in welchem Zeitrahmen sollen die für den vorhandenen und zusätzlichen Bedarf erforderlichen Kapazitäten bei Grundschul- und Kindergarten¬plätzen sowie bei Sportplätzen und Sporthallen geschaffen werden?

2.) Welche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und –begrenzung sollen ergriffen werden, um eine Erhöhung der Verkehrs- , Luft- und Lärmbelastung zu vermeiden und eine Einhaltung der EU-weit gültigen Grenzwerte zu gewährleisten? Wann sollen die Grenzwerte eingehalten werden?

3.) Gibt es ein Stadtplanungskonzept, dass unter Berücksichtigung von Umwelt-, Verkehrs- und Infrastrukturaspekten festlegt, wie viel Wohn-, Gewerbebebauung und Pendlerverkehr in einem Stadtteil wie Junkersdorf toleriert werden sollen?


Mit freundlichen Grüßen

 

Köln, 4. April 2013

Astrid Franzen (1.Vorsitzende)

Bettina Boos (2.Vorsitzende)

 


Weiterführende Schule an der Ludwig-Jahn-Strasse wird zum weiterführenden Versteckspiel !

Eine hochrangig besetzte Arbeitsgruppe verschiedener Dezernate der Stadtverwaltung sucht 1 1/2 Jahre lang Standorte für Weiterführende Schulen im Kölner Westen. 13 Standorte stehen zur Debatte. In einer Pressekonferenz werden diese vorgestellt, darunter auch ein Gelände an der Ludwig-Jahn-Straße: Zentral gelegen und ideal für eine weiterführende Schule im Stadtbezirk Lindenthal. Dennoch sollen andere Standorte bevorzugt werden. So werden auch Standorte im Grünzug West genannt, die bei den Bürger-Interessen-Gemeinschaften auf Ablehnung stossen. Später hört man, dass ein Dezernat offensichtlich gar nichts von der Schulstandortdebatte wusste. Selbst die Bezirksbürgermeisterin war zuvor bei einem Architekten-Wettbewerb für eine reine Wohnbebauung zugegen. Nach kurzer und heftiger Diskussion lassen sich jedoch die Politiker in der BV 3 und im Stadtentwicklungsausschuss des Rates umstimmen und favorisieren den Standort Ludwig-Jahn-Str. in Junkersdorf, fordern Gespräch mit dem Wohnungsbauinvestor, der im europäischen Ausland auch schon selbst Schulen gebaut hat. Der Stadtentwicklungsausschuss fordert die Verwaltung auf Schul- und Wohnungsbau auf dem Gelände gemeinsam zu verwirklichen, weil auch noch kein Bebauungsantrag gestellt und alle Genehmigungen noch offen sind.


Wie aus heiterem Himmel beschließt dann die BV mit vier Stimmen der SPD und je einer Stimme von FDP und AfD bei Enthaltung der übergroßen Mehrheit der gesamten BV das Gelände ausschließlich nur für den Wohnungsbau frei zugeben. Was ist der Grund? Keine Aufklärung an die Gäste der Politikerversammlung, die Bürger-Interessens-Gemeinschaften oder einzelne interessierte Bürger und auch nicht an die anwesende Presse. Offensichtlich ein gemeinsame Versteckspiel. Wer an der gesamten Misere schuld ist, wird nicht kundgetan. Das gehört nicht in die öffentliche Sitzung. Dazu können wir nichts sagen. Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben uns alle dafür eingesetzt.

Wir als Bürger-Interessen-Gemeinschaft waren mit drei Vertretern aus Vorstand und Beirat ratlos bis fassungslos. Keine Erläuterung. Keiner der das missglückte Verfahren erklären kann. Keiner der Unverständliches erläutert oder erläutern kann oder will. Wer bewusst der Öffentlichkeit keine Erklärungen über unverständliche Entscheidungen abgibt, muss sich nicht wundern, wenn die aus normalen Bürgern irgendwann „Wutbürger“ werden. Wer nicht bereit ist die Schuldigen für eine missglückte Standortsuche zu nennen, oder wer schlichtweg den Wohnungsbau vor andere öffentliche Interessen stellt ,und wer keine Auskunft über Hintergründe gibt oder gar daraus trotz eigenem Wissen ein Geheimnis macht, verdient das Vertrauen der Bürger wohl nicht mehr. Wo ist die offene Kultur in einer Stadt, die Information und Beteiligung der Bürger auf dem Banner vor sich herträgt?

Warum wird eine Standortsuche für eine weiterführende Schule zu einem „weiterführenden Versteckspiel“ ? Wir kennen die Antwort auf diese Frage nicht !



Astrid Franzen, 1. Vorsitzende    Peter Purwien, Schatzmeister

 


Nutzung der Fläche Ludwig-Jahn-Straße für eine weiterführende Schule

OFFENER BRIEF AN POLITIK UND VERWALTUNG DER STADT KÖLN

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


heute richten wir einen dringlichen Appell an sie, die durch Kaufvertrag einer Erbengemeinschaft an die NCC Deutschland vergebene umfangreiche Fläche an der Ludwig-Jahn-Straße nicht ausschließlich für den Wohnungsbau zuzulassen, sondern einen Teil der Fläche als Schulbaufläche für eine von drei dringend benötigten weiterführenden Schulen hier im Mittelpunkt des Stadtbezirks Lindenthal zu ermöglichen.


Im Plansetzungsverfahren sind sie als Politik und Verwaltung derzeit noch in der Lage mit einem Einleitungs- und Aufstellungsbeschluss im Rahmen eines Vorhaben- und Erschließungsplans eine weiterführende Schule für die Stadt Köln zu errichten.


Der Investor NCC Deutschland ist Teil des Großkonzerns NCC mit Sitz der Konzernzentrale in Schweden und verfügt europaweit über 18.000 Mitarbeiter. Im NCC-Konzern gibt es laut der schwedischen Homepage „ncc.se“ enormes Wissen und Aktivitäten auch im öffentlichen Bausektor, so auch im Schulbau, der in Schweden, Norwegen und Finnland beispielhaft nachzuvollziehen ist. So ließe sich auch evtl. eine Vertragsgestaltung ermöglichen, die den Bau einer Schule auf dem Gelände der Ludwig-Jahn-Straße durch NCC mit der anschließenden langfristigen Vermietung an die Stadt vorsieht.


Uns ist nach vertiefter Rücksprache mit Frau Dr. Agnes Klein völlig unverständlich, dass die Fläche Ludwig-Jahn-Straße in der städtischen Arbeitsgruppe als Schulbaufläche diskutiert und vorgeschlagen wurde und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Standortliste ohne Wissen der Dezernentin bereits der Vertrag mit der NCC abgeschlossen und ein Architektenwettbewerb gestartet wurde, was auf Verhandlungen schließen lässt, die bereits vor vielen Monaten begonnen wurden.


Die BIG Junkersdorf hat


schon jahrelang Politiker und Verwaltung auf die Dringlichkeit des Baus von weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Lindenthal aufmerksam gemacht. Anlässlich der Diskussion um die 4. Fortschreibung des Flächennutzungsplans haben wir auf die Begrenzung der Nutzung für den Wohnungsbau an diesem Standort zu Gunsten einer Schulbebauung hingewiesen . Schließlich kann es doch nicht wahr sein, dass alle in Frage kommenden Schulbauflächen mit Wohnungen bebaut werden und die Schulen dann rechtswidrig im Grünzug West ausquartiert werden, der eine geschützte Ausgleichsfläche als Ersatz für die Gewerbebebauung im Kölner Westen darstellt und also solcher der Erholung, der Luftqualität und dem Klimaerhalt in den Stadtteilen und der Kernstadt dienen soll.


Die ämterübergreifende und hochrangig besetzte Arbeitsgruppe in der Stadtverwaltung hatte sich über ein Jahr um die Suche nach geeigneten Standorten bemüht und 16 mehr oder weniger geeignete Standorte gefunden. Davon liegen alleine 5 Standorte im Bereich des Grüngürtel West, den wir für unantastbar halten. Die verbleibenden Standorte konzentrieren sich auf die Stadtteile Lövenich (4) und Widdersdorf (2).


Nur zwei Standorte – nämlich Ludwig-Jahn-Straße und Herbesthaler Straße – liegen näher an dem östlichen Teil des Stadtbezirks Lindenthal und insbesondere den stark verjüngten und dichtbebauten Stadtteilen Sülz und Junkersdorf.


Insbesondere eine neue Gesamtschule sollte - als bisher einzige dieser Art im Stadtbezirk Lindenthal - an einem zentralen Punkt des Stadtbezirks Lindenthal liegen. Für ein Gymnasium sind „Randlagen“ nun dann akzeptabel, wenn hinreichende Verbindungen durch den ÖPNV vorliegen. Als Beispiel seien hier die beiden Standorte in Widdersdorf genannt, die eine solche hinreichende ÖPNV-Anbindung derzeit nicht haben. Erst durch eine Verlängerung der Linie 1 könnte eine solche entstehen. Ein Schüler aus dem Stadtwaldviertel in Junkersdorf würde derzeit von zu Hause zu einer Schule in Widdersdorf 70 Minuten Transferzeit (Fußweg und ÖPNV) benötigen. Wir sehen deshalb Widdersdorf als dritten mittelfristigen Standort zum Start einer neuen weiterführenden Schule nur dann als geeignet an, wenn die Verlängerung der Linie 1 mindestens zeitgleich in Betrieb genommen werden kann.


Da von allen anderen Standorten nach diesen Überlegungen nur noch vier in Lövenich (einer in einem Gewerbegebiet) verbleiben, die unterschiedlich komfortabel durch den ÖPNV angeschlossen aber wenigsten besser mit dem Fahrrad erreichbar sind, ergibt sich für die ersten beiden – schnell zu bauenden Schulen – die Auswahl nur noch zwischen Ludwig-Jahn-Straße, Herbesthaler Straße und einem der Standorte in Lövenich. Das Grundstück an der Herbesthaler Straße trägt eine uns nicht wirklich bekannte Altlastenproblematik und wird als Biotop bezeichnet.


Der angekündigte kurzfristige Bau von zwei weiterführenden Schulen und der mittelfristig vorgesehene Bau einer dritten weiteren Schule sollte nun professionell und schnell abgewickelt werden. Dazu muss die Standortsuche, laut Frau Dr. Klein, spätestens im Frühjahr 2015 abgeschlossen und die Beschlüsse zum sofortigen Bau der beiden ersten Schulen gefasst sein. Wenn das nicht realisiert wird, ist absehbar, wann die bestehenden Schulen mit Jumbo-Klassen und Containern auf den Schulhöfen hoffnungslos überfüllt sind. Erschwerend kommt am Büchner-Gymnasium in Weiden noch das zu erwartende „Umbau“-Szenario hinzu.


Zumindest das wäre dann kein Grund mehr für Familien sich im Kölner Westen anzusiedeln und würde die Qualität der Verwaltung der Stadt Köln und die Steuerung durch die Politik überdeutlich in Frage stellen.


Das Grundstück Ludwig-Jahn-Straße wird von allen Beteiligten, Schulamt, Liegenschaftsamt und Bürgern schlichtweg als idealer Standort angesehen. Nur ist dieser Standort, obwohl wir als Bürgerinteressengemeinschaft immer wieder und seit langem darauf aufmerksam gemacht haben, auf bisher ungeklärte Weise - anscheinend am Schulamt vorbei - an einen Investor verkauft worden. Wer hier mit wem was, wie, wo und warum verhandelt hat, ist auch für uns zweitrangig, wenn jetzt alle Beteiligten, hier vor allen Dingen die Politik, versuchen noch eine Schulbebauung an der Ludwig-Jahn-Straße zu realisieren.


Wo ein Wille da ein Weg!


Es kann nicht angehen, dass hier weitere Wohnbebauung genehmigt wird, wohlwissend, dass es in absehbarer Zeit keine Schulplätze für die dort einziehenden Kinder gibt.


Wir fordern die Politiker ausdrücklich auf, hier an dieser Stelle in die Zukunft, nämlich die der Kinder zu investieren! In einer Stadt in der mutig ein millionenschweres Prestigeprojekt nach dem anderen in Angriff genommen wird, sollte es in hier in keinem Fall an der Finanzierung scheitern.


Wir erwarten von Ihnen eine umgehende Antwort, wie sie persönlich bzw. ihre Partei zu diesem Projekt Stellung nimmt. Der Investor sitzt in den Startlöchern. Es besteht sofortiger Handlungsbedarf, wenn denn gewollt.


Gerne sehen wir nicht nur Ihrer Antwort sondern auch Ihren Aktivitäten, Initiativen und Beschlüssen entgegen.


Mit freundlichen Grüßen


Astrid Franzen, 1. Vorsitzende        Bettina Boos, 2. Vorsitzende

 


Wir sind empört und wütend!


Presseerklärung der BIG Junkersdorf e.V.

 

Schon wieder setzt man sich in Köln über eindeutige Bürgerwünsche hinweg. Schon wieder Konzerte auf der landschafts- und denkmalsgeschützten Jahnwiese und den Vorwiesen. Es ist gerade 2 Jahre her, dass sich 1500 Bürger auf der Jahnwiese versammelt und 11.500 Bürger mit ihrer Unterschrift den Erhalt der Fläche für den Breitensport verlangt haben. Es ist gerade mal 9 Monate her, daß die Bezirksvertretung sich einstimmig gegen Konzerte auf den Sportstätten des Stadions ausgesprochen hat und bei weiteren Genehmigungen befragt werden wollte.

 

Schon 2006 anlässlich des Robbie Williams Konzerts, woraufhin die Jahnwiese im übrigen wochenlang gesperrt war, hat sich - wie auch jetzt - der Landschaftsbeirat gegen eine Nutzung der Jahnwiese ausgesprochen. Diese Nutzung widerspricht außerdem der 2013 vom Rat beschlossenen Grün-Charta.

 

Seit Mai 2014 wird die Jahnwiese wegen gravierender Mängel, die teilweise die Sicherheit der Freizeitsportler gefährden, saniert. Die Sanierung soll bis September 2015 dauern. Nun soll vorher die mit Steuergeldern sanierte Fläche, die nach Aussagen des Sportamtes anschließend eine längere Regenerationszeit braucht, wieder zertrampelt werden und weiterhin für den Breitensport ausfallen.

 

AC/DC hat schon mehrfach im Stadion gespielt. Es geht hier also um reine Profitgründe und -pfründe zu Lasten der Bevölkerung.

 

Die ganze Aktion wird dann auch noch klammheimlich an allen Gremien vorbei mit einem "Dringlichkeitsbeschluss" im Umweltausschuss gekrönt. Herr Ott ist hier Vorsitzender und die Grünen haben mitgestimmt! Hier geht es aber nicht nur um mehr Lärm und Verkehr für Mensch und Tier in und um ein Landschaftsschutzgebiet, sondern um den fortgesetzten Entzug von Trainingsmöglichkeiten für Tausende von Freizeitsportlern.

 

Hier kann es dem Bürger um das Demokratieverständnis in Köln einmal mehr Angst und Bange werden! Wir fordern alle Parteien und den Rat der Stadt Köln auf, endlich einen Beschluss gegen die kommerzielle Nutzung der Jahnwiese und der Vorwiesen zu fassen. Für uns ist das ein wichtiger "Wahlbaustein“.

 

Wir wollen uns das alles nicht gefallen lassen!

 

Astrid Franzen Peter Purwien

1.Vorsitzende Schatzmeister

 



Stellungnahme von Jochen Ott

Sehr geehrte Mitglieder der BIG Junkersdorf,

sehr geehrte Frau Franzen,

 

mit Erstaunen habe ich Ihre gestrige Presseerklärung zum geplanten Open Air Konzert von AC/DC gelesen.

Im Zuge Ihrer Empörung verkennen Sie die breite Mehrheit von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der CDU, die gemeinsam für die Dringlichkeitsentscheidung gestimmt haben.

Vor dem Hintergrund der kurzfristig notwendigen Planungssicherheit wurde die Entscheidung mit breiter Zustimmung und nicht „auch noch klammheimlich an allen Gremien vorbei“ beschlossen.

In der kommenden Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün werde ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen die notwendigen Rahmenbedingungen, Auflagen und Nachsorgemaßnahmen für das Konzert diskutieren.

 

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle aber bereits einen Überblick über Möglichkeiten und Bedingungen einer solchen Veranstaltung geben:

 

Großveranstaltungen – wie die Durchführung von Konzerten- sind auch in einer verdichteten Innenstadtlage bzw. auf Grünflächen in unmittelbarer Nähe zu bestehender Wohnbebauung wie den Jahnwiesen, unter bestimmten Bedingungen möglich.

 

Hierbei findet immer eine Abwägung zwischen dem Schutzbedürfnis der umliegenden Wohnbevölkerung, den Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes und dem berechtigten Anspruch des Veranstalters auf Durchführung einer Großveranstaltung statt.

 

Eine gemeinsame und rechtskonforme Vereinbarung mit der Bezirksregierung und dem Landesumweltamt lässt maximal fünf „laute“ Veranstaltungstage pro Jahr im Umfeld des RheinEnergie Stadions zu, eine davon auf den Jahnwiesen. Eine zusätzliche Veranstaltung in der Größenordnung wird es 2015 definitiv nicht geben.

 

Mit dieser Regelung wird der Schutz der Anwohner sowie der Jahnwiese als Landschaftsschutzgebiet, Freizeit- und Sportanlage garantiert. Selbstverständlich wird die Genehmigung der Veranstaltung Pflichten und Auflagen zur Minimierung, Minderung und Kompensation des Eingriffs in die Natur und Umwelt enthalten. Dafür werde ich Sorge tragen.

 

Gleichzeitig bin ich aber fest davon überzeugt, dass Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands und als Musik- und Sportstadt, für Veranstaltungen dieses Rangs offen sein muss. Unsere Stadt ist eine Metropole im Land und sollte den Bürgerinnen und Bürgern auch ein entsprechendes Angebot (hier: internationale Rockstars) bieten können.

 

Für ein vertiefendes Gespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

 

Jochen Ott MdL

Vorsitzender Umweltausschuss im Rat der Stadt Köln

 


Eröffnung des Landschaftpark Belvedere



Am 12.Juli 2014 feierten 54 Kölner Bürger die Eröffnung des Landschaftpark Belvedere mit einem Picknick.


Bürgereinweihung des Landschaftsparks Belvedere


DHL- ZUSTELLBASIS IN KÖLN MARSDORF SORGT FÜR LÄRM UND MEHR LKW-VERKEHR

Presseinformation Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtbezirk Lindenthal

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner letzten Sitzung am 08. April 2014 im nicht-öffentlichen Teil den Bürgerinnen und Bürgern im Kölner Westen ein Ei ins Nest gelegt.

 

Der Rat billigte den Verkauf eines Gewerbegrundstückes nördlich der Rheinischen Allee für den Bau einer mechanisierten Zustellbasis der DHL.

Die Zulieferung soll nachts mit LKWs erfolgen und tagsüber mit 70 kleineren Zustellfahrzeugen mehrmals täglich ausgeliefert werden.

 

Dieser Mehrverkehr wird über Dürener Straße und Gleueler Straße ins Stadtgebiet geführt und belastet die heute ohnehin schon überlasteten Straßen. Nachts und tags nimmt der Verkehrslärm zu.

Das ist noch nicht das Ende der Belastungen: In direkter Nähe plant ja die Stadt Köln weiterhin die Verlagerung des Großmarktes, ein ebenso starker LKW-Verkehrserzeuger.

 

„Diese Entwicklung ist ein herber Rückschlag für die Bevölkerung im Kölner Westen und die Politik im Stadtbezirk Lindenthal bei der Aufgabe, die Belastungen durch den Autoverkehr zu mindern.“, so Roland Schüler, Bezirksvertreter von den Grünen.

 

„In Köln Ehrenfeld gab es bei der Ansiedlung eines DHL-Logistikbetriebes in einem bestehenden Gewerbegebiet eine umfangreiche Bürgerbeteiligung und eine Einbindung der Bezirkspolitik von Ehrenfeld. In Marsdorf macht die Verwaltung die Schritte alleine und im Geheimen“.

Zudem musste in Ehrenfeld ein umfangreiches Lärmgutachten vorgelegt werden, weil ein Logistikbetrieb bei den Ladevorgängen mehr Lärm erzeugt, als ein Gewerbebetrieb. Auch dieses wurde politisch beraten.

 

„Wir fordern die Verwaltung auf, das Lärmgutachten und das Verkehrsgutachten für den DHL-Betrieb in Marsdorf der Politik und der Bevölkerung zur Kenntnis zu geben“ so Roland Schüler.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Roland Schüler, stellv. Bezirksbürgermeister

 


Stadt eröffnet Landschaftspark Belvedere

Neue Grünanlage schließt Lücke im Äußeren Grüngürtel

Presseinformation der Stadt Köln vom 26.05.2014

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat die Arbeiten für den neuen Landschaftspark Belvedere abgeschlossen. Ab morgen, 27. Mai 2014, ist die Anlage für die Bevölkerung freigegeben. Das Projekt der Regionale 2010 hat seinen Namen vom benachbarten Bahnhof Belvedere, dem ältesten erhaltenen Stationsgebäude in Deutschland. Das jetzt der Stadt Köln gehörende Gebäude entstand 1839 und lag am Ende des ersten Abschnitts der Eisenbahnstrecke von Köln nach Antwerpen.

Gleichzeitig erfreute sich der Bahnhof großer Beliebtheit als Ausflugslokal, weil man von dort einen schönen Blick auf das Kölner Stadtpanorama hatte. Im weitgehend flachen Kölner Stadtgebiet gibt es keine vergleichbare Aussicht. Das hat seinen Grund in der topografischen Lage auf der so genannten Mittelterrasse und in der landwirtschaftlichen Nutzung des Gebiets, die den freien Blick erlaubt. Daran knüpfte das Stuttgarter Büro Lohrberg an, das den Landschaftsarchitekturwettbewerb gewonnen hat. Es thematisierte das „Belvedere“ durch Inszenierung der Aussicht und plante vier Plattformen, die höchste mit dem Namen „Domblick“ misst 8,60 Meter.

Der Landschaftspark schließt eine Lücke im Äußeren Kölner Grüngürtel und dient gleichzeitig als Gelenk zu zwei Landschaftskorridoren, die die Verbindung zur Ville und Erftaue herstellen. Im Innenbereich macht der Landschaftspark die landwirtschaftliche Nutzung zum Thema und setzt sie in Szene. Seine Räume leisten zweierlei: zum einen Produktionsstätte zu sein, zum anderen aber auch Erlebnisraum für Erholungssuchende. Das vorhandene Wegekreuz von Belvederestraße/Vogelsanger Weg und Carl-von-Linné-Weg/Auf der Aspel ergänzt ein neu angelegter Rundweg. Dieser teilt sich in einen ‚Waldweg’ in der östlichen und einen ‚Felderweg’ in der westlichen Hälfte des Parks.

Eine intensive mehrstufige Bürgerbeteiligung begleitete die Planung des Landschaftsparks, an der zahlreiche Vereine sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Bereits an den Vorgaben für den Wettbewerb wirkten mit: der Freundeskreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels, die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln, die Bürgervereinigung Köln-Vogelsang, der Bürgerverein Köln-Bocklemünd/Mengenich, der Bürgerverein Köln-Müngersdorf, die Interessengemeinschaft Braunsfelder Bürger, die Bürgerinteressengemeinschaft Köln-Junkersdorf und die Widdersdorfer Interessengemeinschaft.

Vereinsvertreter saßen neben den Fachpreisrichtern sowie Mitgliedern des Rats und der Bezirksvertretungen auch in der Wettbewerbsjury. Bei der Ausführung der Planung konnten Vereine und Bürger ebenfalls Anregungen geben und Vorschläge machen. Nach entsprechenden Entscheidungen der Bezirksvertretungen und mehrerer Ausschüsse hat der Rat der Stadt Köln am 20. Mai 2010 den Bau des Landschaftsparks Belvedere einstimmig beschlossen und die Mittel freigegeben.

Die Gesamtkosten liegen bei 1,25 Millionen Euro. Davon entfallen 890.000 Euro auf den Wegebau (4,5 Kilometer), 218.000 Euro auf die Aussichtstürme und 142.000 Euro auf Aufforstungen. Die Finanzierung haben zu 80 Prozent EU, Bund und Land sowie zu 20 Prozent die Stadt übernommen.

 


Maibäume abgesägt statt gekauft

Unbekannte kappten zwei Birken in der Frankenstraße in Junkersdorf

Presseinformation der Stadt Köln vom 06.05.2014

Obwohl das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen auch in diesem Jahr wieder einen Maibaumverkauf an fünf Orten organisiert hat, gibt es offenbar immer noch Unbelehrbare. Sie kappten am Vorabend des 1. Mai in der Frankenstraße in Junkersdorf mit einem sauberen Schnitt zwei junge Birken. Der Stadt entstand dadurch ein Schaden in Höhe von 2.400 Euro, sie hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen bittet alle, die im Zusammenhang mit dem Baumfrevel etwas beobachtet haben, um Hinweise unter 0221/221-22144.

 








29.04.2014: Rechtzeitig zum Tanz in den Mai hat der Dorfplatz eine Beleuchtung erhalten. Wir danken den Bezirksvertretern für ihre Unterstützung sowie dem Amt für Straßen- und Verkehrstechnik in der Stadt Köln und der RheinEnergie für die zügige Umsetzung.


Beliebte Sportanlage im Kölner Westen wird fit gemacht

Die Jahnwiese muss Stück für Stück wieder in Stand gesetzt werden

Presse-Information der Stadt Köln

 

Die Sportbegeisterung der Kölner Bevölkerung über das ganze Jahr hinweg hinterlässt ihre Spuren auf den Jahnwiesen am Rheinergie-Stadion. Die Aktivitäten zahlreicher Sportlerinnen und Sportler aus den Bereichen Freizeit und Breiten-, aber auch Leis-tungssport hat naturgemäß Auswirkungen auf die Qualität des Rasens.

Im Gegensatz zu anderen, modernen Sportflächen ist die Jahnwiese eine gewachsene Naturrasenfläche. Für deren Pflege und Erhaltung müssen längere Regenerationszeiten eingeplant werden. Nur so kann die Substanz langfristig erhalten und der ordnungsge-mäße Spiel- und Sportbetrieb auf Dauer gewährleistet werden.

In einigen Bereichen der rund 80.000 Quadratmeter großen Fläche sind die Mängel der-art gravierend, dass die Verkehrssicherheit nur noch teilweise erfüllt wird. Deshalb muss die Jahnwiese dringend in Stand gesetzt werden.

Das Sportamt als Eigentümerin der Jahnwiese wird im Mai 2014 damit beginnen, die Gesamtfläche aufzuarbeiten. Unebenheiten sollen beseitigt und besonders betroffene Stellen mit Fertigrasen ausgelegt werden. Während der Arbeiten kann der größte Teil des Rasens weiter genutzt werden. Lediglich Teilflächen bis zu einer Größe von etwa 10.000 Quadratmetern sind vorübergehend nicht bespielbar.

Da die Arbeiten stark von der Witterung abhängen und die Jahnwiese eine beachtliche Größe hat, wird sich die Sanierung voraussichtlich bis zum September 2015 hinziehen.


 

Junkersdorf bekommt eine zweite Grundschule

„Endlich wird eine zweite Grundschule in Junkersdorf gebaut. Die Schuldezernentin Frau Dr. Klein hat uns die Planungen des Baus der Grundschule an der Statthalterhofallee/Donauweg jetzt schriftlich bestätigt. Wir hoffen, dass auf diese Ankündigung von oberster Stelle endlich auch die dringend nötigen Taten folgen“, verkündet Astrid Franzen, die 1. Vorsitzende der BIG Junkersdorf e.V., erleichtert.

 

10 Jahre hat die BIG gemeinsam mit vielen engagierten Eltern um die zweite Grundschule gekämpft. Immer wieder wurde die Notwendigkeit von der Verwaltung verneint. Erst wurde die bisherige Schule erweitert. Vor der Einweihung des Erweiterungsbaus war sie schon wieder zu klein. Dann kaufte die Stadt das Gelände der alten belgischen Schule an der Statthalterhofallee und baute eine Dependance mit 7 Räumen, 4 Verwaltungsräumen und 2 Technikräumen. Doch die Schule blieb zu klein.

 

Die Schülertransfers zwischen Haupthaus und Dependance sind umständlich und zeitraubend. Es gibt keinen ausreichenden Sportunterricht, denn eine Turnhalle reicht nicht mehr für alle Schüler aus. Die Nachmittagsbetreuung ist überlaufen, beengt und kann trotz allen Bemühens nicht kindgerecht durchgeführt werden.

 

Den ersten Durchbruch für den Neubau gab es durch den Schulentwicklungsplan vor zwei Jahren. Es war von einer zweizügigen selbstständigen Grundschule die Rede. Die Verwaltung teilte jetzt der Bezirksvertretung Lindenthal am 10.3.2014 mit:

 

„Die Gebäudewirtschaft wurde am 06.01.2014 beauftragt, zu prüfen, ob auf dem Grundstück Statthalterhofallee /Donauweg eine neue 3-zügige Grundschule in modularer Bauweise errichtet werden kann. Die vorhandenen Räumlichkeiten der Nebenstelle der Ildefons-Herwegen-Schule sollen in die Planung mit einbezogen werden.“

 

Frau Dr. Klein teilt jetzt in einem Schreiben an die BIG Junkersdorf unmissverständlich mit: „…bereits vorgesehene Baumaßnahmen im Stadtbezirk Lindenthal müssen schnellstmöglich umgesetzt werden, um den erwarteten Bedarf decken zu können. Hierzu zählt u.a. auch die Baumaßnahme für die Grundschule an der Statthalterhofallee.“

 

„Am Ende haben wir dann zwei 3-zügige Grundschulen mit ausreichenden Nachmittagsbetreuungen und Ruhe und Platz zum Lernen und Lehren für Schüler und Lehrer. Dennoch kann es sein, dass auch unter diesen Voraussetzungen noch mehrere Jahre eine gewisse Überbelegung stattfindet, denn in Junkersdorf werden kurzfristig noch ca. 800 neue Wohneinheiten gebaut bzw. bezogen werden und in den Grundschulen in den Nachbarstadtteile ist auch längst kein freier Grundschulplatz mehr zu finden“, resümiert BIG-Vorstandsmitglied Peter Purwien.


Erfolgreiche Einweihung des offenen Bücherschranks



Am 29. März 2014 fand die Einweihung des offenen Bücherschrankes am Junkersdorfer Dorfplatz (Ecke Kirchweg / Am Weidenpesch / Lindenweg) statt.

Lesen Sie hier mehr im Kölner Wochenspiegel



und im KStA




KStA berichtet: Unerlaubter Kahlschlag

Vor der Müngersdorfer Siedlung ist das Buschwerk entfernt worden, ohne dass eine Genehmigung von der Unteren Landschaftsbehörde vorlag. Bei der Sportstätten GmbH hält man das Wort „Rodung“ allerdings für übertrieben. Von Marion Eickler

 

Seit wenigen Tagen lässt sich ungehindert vom Stadion-Parkplatz P1 auf das Neubaugebiet Park Linné der Firma Dornieden schauen. Am Rande der gesamten Breite des Baugrundstücks ist ein circa 20 Meter tiefer Streifen Strauchwerk gerodet worden. Aus den gehäckselten Resten des ehemals üppigen Buschwerks – Holunder zumeist – ragen nur noch wenige Bäume. „Entsetzlich. Das ist nicht nur ein trauriger Anblick, das ist wahrscheinlich auch noch widerrechtlich geschehen“, vermutete die Vorsitzende des Bürgervereins Müngersdorf, Hildegard Jahn-Schnelle, als sie sich den Schaden mit anderen besah.

 

Achim Moers, der Leiter der Unteren Landschaftsbehörde (ULB), bestätigt ihren Verdacht: „Es handelte sich hierbei um nicht genehmigte Schnittmaßnahmen innerhalb des Landschaftsschutzgebietes.“ Die ULB will nun eine Anhörung an die Sportstätten GmbH schicken, denn die ist für die Pflege des Grüns rund um die Stadionparkplätze zuständig. Der dort für die Arbeiten verantwortliche Betriebsmeister Rainer Küsgen hält das Wort „Rodung“ für übertrieben. „Pflegemaßnahmen“, das trifft es seiner Ansicht nach weit besser. Küsgen meint: „Wir haben lediglich das Totholz entfernt und die Fläche von Unrat gereinigt.“

 

Radikaler Rückschnitt

 

Harald Schäfer von der Interessengemeinschaft Braunsfelder Bürger kann diese Aussage nicht verstehen. Er war als erster auf den radikalen Rückschnitt aufmerksam geworden. „Wir gehen hier ja oft spazieren, meine Frau und ich. Das war alles dicht zugewachsen. Da war nichts tot. Den Holunder konnte man im Herbst ernten und Saft daraus machen. Jetzt ist davon nichts mehr übrig“, sagt er bedauernd.

 

Und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Roland Schüler meint: „Das sieht mir eher danach aus, als hätte man dem Neubaugebiet Park Linné mehr Licht verschaffen wollen.“ Tatsächlich hat Dornieden die Siedlung Park Linné bis dicht an die Grenze des Landschaftsschutzgebiets gebaut.

 

Außer einigen Bäumen blieb nichts stehen.

 

Und auch die Firma Dornieden hält die Rodungsarbeiten für eine „Pflege der Grünflächen“. Projektentwickler Richard Zangs meint: „Hier sind durch die Kölner Sportstätten in Abstimmung mit uns allgemeine Pflegearbeiten durchgeführt worden. Diese Arbeiten bezogen sich ausschließlich auf das Entfernen von Totholz und Strauchwerk sowie die notwendige Entmüllung dieser Fläche.“ Bäume seien ausdrücklich nicht gefällt worden. Die Arbeiten hätten jetzt durchgeführt werden müssen, weil solche Eingriffe nur außerhalb der Vegetationsperiode zulässig seien. Die Periode beginnt Anfang März. Auf dem Areal soll ein Fußweg angelegt werden, der den künftigen Spielplatz im Neubaugebiet mit der Grünfläche am Stadionparkplatz P1 verbindet.

 

Tatsächlich stecken schon pinke Markierungspfähle für den geplanten Weg im Erdreich. Doch bei der ULB weiß man auch von diesem Vorhaben nichts. Und Moers betont, dass es ohne die Untere Landschaftsbehörde nicht geht: „Wir weisen Dornieden jetzt darauf hin, dass auch hierfür ein landschaftsrechtliches Genehmigungsverfahren notwendig ist, ohne das es den Weg nicht geben wird.“

Gegen die geplante Wegverbindung allerdings haben die Anwohner nichts einzuwenden. Mit Unterstützung der Bezirksvertretung Lindenthal hatten sich Bürger wiederholt dafür ausgesprochen, eine Verbindung zwischen dem Park Linné und dem Stadionparkplatz P1 zu schaffen. „Denn von dort aus läuft man sehr schnell an die Aachener Straße, zum Alten Militärring oder auch nach Norden zur Vitalisstraße“, sagt Bürgervereinsvorsitzende Hildegard Jahn-Schnelle.

 


 

 

 

 

Bücherschrank für Junkersdorf: Raiffeisenbank spendet 750 €



Spendenübergabe durch Frau Krauss (Raiffeisenbank Junkersdorf)


Die BIG-Junkersdorf e.V. sammelt Spenden für einen öffentlichen Bücherschrank, der am junkersdorfer Dorfplatz aufgestellt werden soll. Jeder kann sich in dem wetterfesten Bücherschrank Bücher ausleihen, entnehmen und behalten oder auch Bücher hinein stellen. Betreuer bzw. Paten sorgen regelmäßig für Ordnung im Schrank. Die Raiffeisenbank in Junkersdorf hat am 15. Januar 2014 die erste Spende in Höhe von € 750.- an die BIG überreicht. Astrid Franzen (1. Vors.) freut sich auf dem Foto bei der Spendenübergabe durch Frau Krauss von der Raiffeisenbank riesig. Insgesamt werden € 4.500.- für den Bücherschrank benötigt, dessen Aufstellung die Bezirksvertretung Lindenthal in ihrer Dezembersitzung bereits einstimmig befürwortet hat. Das BIG-Mitglied Irene Wülfrath-Wiedenmann brachte die Idee und viel persönlichen Einsatz für das Projekt ein. Dafür sind wir alle sehr dankbar. Wir hoffen, dass wir den Bücherschrank im Sommer einweihen können.

 


 

 

 

 

GEPLANTE MEHRZWECKHALLE IN MÜNGERSDORF

Das Radstadion wird aufgemöbelt

Die Pläne eine neue Veranstaltungshalle in Müngersdorf zu bauen sind vom Tisch. Dafür soll das Radstadion in Zukunft auch anderen Sportarten ein Zuhause bieten. Das hat der Aufsichtsrat der Sportstätten GmbH vorgeschlagen.

 

Lesen Sie hier mehr im KStA

 


 

In seiner Ausgabe vom 4. November 2013 berichtete der Kölner Stadtanzeiger über die Pläne der Kölner Sportstätten GmbH, an der Stelle des heutigen Radstadions in Köln Müngersdorf eine Mehrzweck- und Veranstaltungshalle für bis zu 8.000 Personen zu errichten.

 

Die meisten Bürger aus Junkersdorf haben den Vorschlag mit großem Unverständnis und z.T. mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen. Seit dem Jahr 2008 werden die EU-weit gültigen, gesetzlich verbindlichen Grenzwerte für die Stickstoffdioxidbelastung der Luft an beiden Messstellen des Lanuv NRW in Junkersdorf überschritten. Sechs Jahre in Folge herrschen also in einem der kinderreichsten Stadtteile Kölns Umwelt­bedingungen, bei denen gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht nur möglich, sondern absehbar sind. Ähnlich verhält es sich mit der Lärmbelastung, die beinahe flächendeckend auf einem Niveau liegt, das für Wohnbebauung nur bedingt geeignet ist.

 

Ausschlaggebend hierfür ist der Autoverkehr, der in Junkersdorf seit Jahren zunimmt. Einen wesentlichen Beitrag zu der Umweltsituation leistet der Schleichverkehr von und zu den beiden Autobahnen A 1 und A 4 sowie zum Gewerbegebiet in Marsdorf und zum Rheincenter, der sich tagtäglich in langen Autokolonnen durch unseren Stadtteil quält.

 

Neben dem täglichen Schleichverkehr tragen jedoch im Besonderen auch der Stadion­verkehr und der Verkehr zu den Einrichtungen der Deutschen Sporthochschule zu dem enormen Verkehr und den bestehenden Umweltproblemen erheblich bei. Das gesamte Areal von Stadion und Sporthochschule ist trotz intensiver Bürgerproteste nach wie vor von Westen kommend immer noch nur durch Junkersdorf erreichbar. Bei FC-Spielen und bei Veranstaltungen im Stadion rollt der immense Verkehr den gesamten Nachmittag und Abend durch die Wohnstraßen unseres Stadtteils – mit z.T. verheerenden Folgen für die hier lebenden Menschen. Kinderärzte aus Junkersdorf schlagen schon seit Jahren Alarm und weisen auf den überproportional hohen Anteil von chronischen Atemwegs­erkrankungen bereits bei kleinsten Kindern hin.

 

Wie um alles in der Welt kann jemand auf die Idee kommen, in dieses Umfeld auch noch eine 8.000 Personen Veranstaltungshalle zu bauen ?? Junkersdorf benötigt keinen zusätzlichen Verkehr, sondern muss von den vorhandenen Verkehrs-belastungen entlastet werden – so schreibt es sogar das EU-Recht vor, solange die Luftbelastung nicht deutlich und dauerhaft gesunken ist.

 

Neben gesundheitlichen- und Umweltaspekten erscheint auch die finanzielle Belastung für die Stadt Köln durch den Bau einer solchen Halle völlig an der Realität vorbei zu gehen: 30 Mio. EUR in einer Stadt, die vor Schulden „kaum aus den Augen sehen kann“? Schulen in Köln verkommen, Jugendeinrichtungen werden geschlossen und für Breitensport fehlen Geld und Sportstätten – ein Hohn, der sich auch noch rechnen soll? Wenn sich die 30 Mio. EUR in 30 Jahren finanzieren sollen, würden 120 (!) Veranstaltungen pro Jahr in dieser Halle benötigt. Alle drei Tage also müssten sich bis zu 8.000 Menschen auf den Weg zur neuen Halle machen – die dann in der Auslastung z.B. der Köln Arena fehlen und dort finanziell ausgeglichen werden müssen. Der Basketball als „Ankermieter“? Selbst als man in Köln in diesem Sport noch um die deutsche Meisterschaft spielte, sind nie mehr als 1.500 Zuschauer erschienen. Die erfolgreichen Telekom Baskets Bonn (hoch subventioniert) schaffen bei attraktiven Spielen mit Mühe die Marke von 4000 Zuschauern. Selbst der FC Köln muss bei der Stadionmiete subventioniert werden. Und was kostet eigentlich der Ersatz der Radrennbahn? Wo soll diese dann hin? Vor 17 Jahren wurde ein großer Teil Grün zerstört und Geld verbrannt, um eine neue Radrennbahn zu bauen. Aus Kostengründen heute immer noch ohne Dach! Ergebnis: 300.000 EUR Verlust jährlich. Wer kommt auf die Idee, hier noch einmal 30 Mio. EUR zu versenken? Gerade erst mussten übrigens unmittelbar angrenzend an das Radstadion 60 uralte Bäume für ein Gebäude der SpoHo weichen. Wie viel geschütztes Grün soll hier denn noch aufs Spiel gesetzt werden für eine Veranstaltungshalle?

 

Zum gleichen Zeitpunkt gibt es in Köln einen Investor, der die Expo Halle ausbauen und als Mehrzweckhalle in vergleichbarer Größe herrichten möchte. Auch gibt es in unmittelbarer Nähe eine Planung für eine 4000 Personen Halle am Girlitzweg. Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt Köln diese Vorschläge schnellstmöglich aufgreift und ihre Pläne zum eigenen Bau und Betrieb eines derartigen Großprojektes mitten im Grüngürtel schnellstmöglich aufgibt. Am besten bevor - wie im Falle des gescheiterten DFB Campus - große Beträge durch eine 100% Tochtergesellschaft der Stadt für eine Planung ausgegeben werden, die nicht realisierbar ist.

 

Stattdessen sollte die Stadt aktiv werden, um die Verkehrsbelastung in Junkersdorf durch überörtlichen Schleichverkehr und durch den Stadion- und Spoho- Verkehr wirksam zu reduzieren und die gesetzlich vorgeschrieben Luft- und Lärmgrenzwerte einzuhalten. Vorschläge hierzu haben die betroffenen Bürger unter Beteiligung von Fachleuten seit Jahren immer wieder vergeblich vorgetragen.

 

Die Bürger erwarten von Politik und Verwaltung baldmöglichst eine klare Positionierung gegen dieses Großprojekt und ein klares Commitment, dass die begrenzten städtischen Mittel für hoheitliche städtische Aufgaben verwendet werden.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Astrid Franzen (1. Sprecherin)

Bettina Boos (2. Sprecherin)

 

Bürger-Interessen-Gemeinschaft Junkersdorf e.V.

Postfach 46 01 32 , 50840 Köln

 


 

Klimaänderungen zu Lasten der Junkersdorfer

 

Ja, Klimaänderungen können von Menschen gemacht werden. Der Kölner Stadtanzeiger titelte am 10. Oktober 2013 mit der Überschrift „Bis 2050 verdoppeln sich die Hitzetage in Köln“. Quelle ist der 50. Fach- und Abschlussbereich des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz mit dem Titel „Klimawandelgerechte Metropole Köln“. Anlässlich der Präsentation des Berichts vor einem Fachpublikum sagte der stellvertretende Leiter des städtischen Umweltamtes laut KStA: „Schon jetzt liegen in heißen Sommern die Temperaturen in der City um bis zu zehn Grad höher als im weniger bebauten Umland und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen.“

„Konkrete Lösungsvorschläge zeigt die Studie am Beispiel des Großmarktgeländes Raderberg“, so heißt es weiter: „Hier wie an anderen Standorten könnten, so die Experten, neu gepflanzte Bäume Schatten spenden und Grünflächen Überhitzungen deutlich reduzieren.“

Wir von der BIG Junkersdorf waren nun hellhörig geworden. Wird der Großmarkt von Raderberg nach Marsdorf aus Klimagründen aus die Innenstadt verlegt und bekommen wir mit dem neuen Frischemarkt nun auch im Austausch die bisherige Klimabelastung von Raderberg nach Junkersdorf ins Gewerbegebiet Marsdorf gebracht oder spielt der Umzug für Junkersdorf klimatisch gar keine Rolle?

Wir haben den 145-seitigen sehr wissenschaftlich gehaltenen Abschlussbericht nun mittlerweile aufmerksam gelesen und festgestellt, dass neben zwei anderen Wohn- beziehungsweise Gewerbentwicklungsgebieten im Sürther Feld und in Fühlingen auch die negativen klimatischen Auswirkungen der möglichen Ansiedlung des neuen Frischezentrums im Gewerbegebiet Marsdorf im Stadtteil Junkersdorf untersucht wurden.

Zu den genannten beiden Gebieten und für das Frischezentrum in Marsdorf zitieren wir auszugsweise die Passagen (Seiten 76 und 79 des Berichts), die besonders Junkersdorf betreffen:

„Alle drei Planungsgebiete zeigen für die Periode 2021 bis 2050 bei derzeitiger Landnutzung im Vergleich zum stark wärmebelasteten Stadtzentrum von Köln – mit maximal 37 heißen Tagen (> 30° C) – deutlich niedrigere Werte. So weist das bisher weitgehend landwirtschaftlich genutzte Sürther Feld … nur Werte von 16 bis 20 heißen Tagen auf, ebenso wie das Gebiet Frischezentrum im westlichen Bereich …Durch die geplanten Flächennutzungsplanänderungen erhöht sich die Zahl der heißen Tage deutlich. Durch die geplante Wohnbebauung im Plangebiet Sürther Feld steigt die mittlere jährliche Zahl auf 24 bis 26 … Auch in den anderen Plangebieten steigt die Anzahl der heißen Tage dort besonders stark an, wo sich bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen befinden. Im Bereich des neuen Frischezentrum nehmen die heißen Tage von etwa 16 bis 18 auf bis zu 26 Tage zu …

Besonders zu betrachten sind Flächennutzungsplanänderungen in Bereichen, die bisher Freiflächen oder landwirtschaftlich genutzte Flächen sind: Die heute dort noch geringe Anzahl von Sommertagen (>25°C) und heißen Tagen (>30°C) würde bis Mitte des Jahrhunderts bei einer erheblichen Verdichtung (z.B. durch Wohnbebauung oder Gewerbeflächen) eine deutliche Zunahme erfahren, die wesentlich höher sein kann als in bereits stark versiegelten Bereichen.

Dies macht deutlich, dass bei Planungsvorhaben darauf zu achten ist, dass die Zunahme an Sommertagen und heißen Tagen (als Maß der Wärmebelastung) durch den Klimawandel nicht durch eine ungünstige Flächennutzungsplan-änderung noch deutlich verstärkt wird.“

Soweit der Bericht der Wissenschaft, den sich der Rat der Stadt Köln und alle Politiker gleich einmal in ihr Stammbuch schreiben lassen sollten. Bisher wurden neben vielen anderen guten Argumenten der BIG Junkersdorf auch unsere Umweltbedenken wegen der geringeren Zufuhr von Kaltluft mit Wirkungen auf Junkersdorf und die Kernstadt als untaugliches „Umweltargument“ zur Seite geschoben.

Wir haben bereits vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass das Gebiet des geplanten Frischezentrums in dem letzten verbliebenden Freiluftkorridor und Kaltluftentstehungsgebiet liegt, das für Junkersdorf, die Kernstadt und Teile von Hürth und Frechen eine entscheidende Bedeutung hat. In den Rahmenvorgaben der sogenannten Interkommunalen Integrierten Raumanalyse (IIRA) stellten die Kommunen und das Land einvernehmlich fest, dass diese „Klimapufferzone“ den Zustrom von Frischluft aus der Ville ermöglicht und dass eine Versiegelung erhebliche negative klimatische Auswirkungen hat. Zitat:

„(…) Zum anderen ist bei den hier vorherrschenden Winden um West ein negativer Einfluss auf die Klimaqualität von Junkersdorf, möglicherweise auch auf die Kernstadt und bei relativ seltenen Ostwinden auf Frechen anzunehmen. Das Kaltluftentstehungsgebiet wird um 40 ha verringert und das Klimalastgebiet um ca. 40 ha vergrößert. Das Areal zwischen Frechen und Köln stellt sich damit als durchgängige Klimalastzone (Stadtklimatoptyp III – hoher Belastungsgrad dar) . (…) Das geplante Gebiet bildet heute ein gut ausgeprägtes Kaltluftentstehungsgebiet, das im Sommer zur Kühlung der umliegenden Gewerbegebiete erheblichen Beitrag leistet. Diese Wirkung wird nach Durchführung der Planung nicht nur unterbunden, sondern das Areal selbst wird zusätzlich zur Überhitzung beitragen. (…) Auswirkungen auf Frechen, Köln und möglicherweise Hürth sind in jedem Fall vorhanden.“

Wenn es wirklich eine „Klimagerechte Metropole Köln“ geben soll und wenn das Geld für wissenschaftliche Untersuchungen und Berichte nicht zum Fenster heraus geschmissen werden soll, dann sollten sich die Stadträte doch mit ihrem eigenen Umweltamt und der Landesregierung NRW nochmals zur Prüfung der Argumente zusammensetzten und sich einem „heißen Tag“ in Sachen Frischezentrum ins Marsdorf aussetzen lassen. Wir freuen uns schon auf die Ergebnisse und die überarbeiteten Beschlüsse. Es wird nicht nur wärmer, sondern auch die Zeit drängt immer stärker.

 


 

 

 

WIR SIND EBENFALLS EMPÖRT!!!

An der SpoHo sollen noch mehr Bäume gefällt werden.

 

Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirk Lindenthal

 

Das Abholzen der Bäume am Neubau der Sporthochschule geht weiter. Nun beantragt der Bauherr die Fällung von weiteren Bäumen: 2 Ahornbäume 100-120cm (Stammumfang) und 2 Eiben mit 120-175 cm.

Angegebener Grund im Rettungsweg und Fluchtbereich.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist darüber sehr bestürzt und kritisiert die ständigen Nachträge zum Baumfällen. "Wer ordentlich plant, braucht keine neuen Anträge zum Baumfällen, " so Roland Schüler.

Dieser Neubau mittem im denkmalgeschützen Grüngürtel war von Anfang an problematisch. Die Planer (Bauherr Sprthochschule, der Landesbetrieb Bau, die Architekten und die Bezirksregierung Köln als Genehmigungsbehörde) nahmen überhaupt keine Rücksicht auf die bestehenden alten Bäume, sondern verwirklichten ihre Architektur. Über 50 Bäume mussten gefällt werden. Nach Protesten der Bevölkerung und der Bezirksvertretung wurden acht Bäume "gerettet", indem die Parkplätze neu angeordnet wurden. "Inzwischen sind aber durch die Nachträge noch mehr als die 8 Bäume gefällt worden. Wenn am Anfang offen und ehrlich gesagt worden wäre, wieviele Bäume für den Neubau gefällt werden, wäre es noch schwieriger geworden, dieses Bauvorhaben durchzubekommen. Im Nachträgen ist es viel leichter! So wurden Politik und Bürgerschaft Sand in die Augen gestreut und das wahre Ausmass der Baumzerstörung verschwiegen", so Roland Schüler.

 


 

 

 

 

GESTALTUNG KIRCHWEG

Im kommenden Jahr soll der Kirchweg saniert werden. Die BIG Junkersdorf setzt sich seit vielen Jahren für eine Verkehrsberuhigung und für eine Erhöhung der Sicherheit – besonders für Fußgänger und Schulkinder - ein. Die BIG begrüßt daher die durchgängige Schaffung von Tempo 30 im Kirchweg und die Verbreiterung der Gehwege, auch wenn der Wegfall von Parkplätzen bedauerlich ist.

Lesen Sie einen Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers mit weiteren Informationen.

 

Das tägliche Chaos entwirren

Die Junkersdorfer Verkehrsader wird umgebaut und verkehrsberuhigt. Auf einer Infoveranstaltung diskutierte das Amt für Straßen und Verkehrstechnik die Pläne und diskutierte mit den Bürgern.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel beim Kölner Stadt-Anzeiger!

Die Pläne der Stadt zur Umgestaltung des Kirchwegs können im Internet eingesehen werden: www.stadt-koeln.de/4/verkehr/13245

 


 

 

 

Petition an den Landtag


Hiermit legt die Beschwerdeführerin eine Petition ein wegen

 

Fehlplanung der Stadt Köln zu Lasten und zum Schaden der Wohnbevölkerung von Köln-Junkersdorf, der Umwelt und der Verkehrsinfrastruktur durch die Verlagerung des Großmarktes von Köln-Raderberg als neues Frischezentrum nach Köln-Marsdorf.

 

 


 

Schul- und Kitaplätze braucht das Dorf


BIG STARTET UNTERSCHRIFTENAKTION!

Kitaplätze für unter Dreijährige gibt es in Junkersdorf nur wenige. Mit 22% Abdeckungdes Bedarfs der Kleinen hat Junkersdorf die rote Laterne im Stadtbezirk Lindenthal.

Die Container-Dependance als nur temporär zulässige Erweiterung zur sechszügigenGrundschule droht eine Dauereinrichtung zu werden. In der Nachmittagsbetreuung mangelt es an Platz, Raum und Zeit. Der geplante Umbau des Weidener Georg-Büchner-Gymnasiums wird nicht umgesetzt. Weiterführende Schulplätze in jeder Form werden zunehmend knapper bzw. fehlen.

Fazit: Es muss gebaut werden !!!

Wir fordern den lange zugesagten Bau einer Kita und einer zweiten Grundschule auf dem Gelände der alten belgischen Schule an der Statthalterhofallee und ein höheres Angebot bei den weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Lindenthal.

Wenn Sie sich an der Unterschriftensammlung beteiligen wollen, können Sie hier die Unterschriftenliste herunterladen!

(Download als pdf.-Datei)

 


 

IN EIGENER SACHE ...


Informieren Sie sich auf der Seite Satzung/Beitritt/Lastschrift

über die Umstellung des bisherigen Lastschriftverfahrens auf das neue SEPA-Verfahren!






Spende für Geschwindigkeitsmesser



.: Die Raiffeisenbank Junkersdorf hat der BIG-Junkersdorf einen Scheck über 750,- Euro für die Umrüstung eines von Ihr mitfinanzierten Geschwindigkeitsmessers auf Solarstrom überreicht. Er soll demnächst in der Marsdorfer Strasse aufgehängt werden.

 


 

Der Kölner Wochenspiegel berichtet:


Anwohner und BIG wollen Antrag stellen

Rettung für Linde in der Paul-Finger-Straße nach Ortsbegehung

 

Die Bürgerinteressengemeinschaft (BIG) Junkersdorf e.V. hatte kurzfristig auf die geplante Fällung einer Linde in der Paul-Finger-Straße reagiert und beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen um einen Aufschub der Arbeiten gebeten.

 

Das Amt beraumte daraufhin zügig einen Ortstermin an, um die Einwände der BIG zu klären. Die möchte die Gefährdung durch den Baum und seine Wurzeln mit einer Sanierungsmaßnahme beseitigen und die rund 70 Jahre alte Linde so retten. Zur kurzfristigen Ortsbegehung erschienen dann mehr als 30 Anwohner - bis auf den Antragsteller der Fällung, alles Befürworter für einen Erhalt des Baumes. Seitens der Stadt wurde mit der Gefährdung für die Benutzer des unebenen Gehweges argumentiert, auf dem in den letzten Wochen bereits eine ältere Dame gestürzt war. Eine solche Gefährdung geht aber ebenso von mindestens fünf weiteren Bäumen in dieser Straße aus. Dementsprechend müsste dann der halbe Baumbestand der Straße gefällt werden, so die Anwohner und die BIG, die sich sicher sind, dass eine Sanierung möglich ist - diese kostet aber Geld. Die Anwohner beschlossen deshalb, gemeinsam mit der BIG einen Antrag beziehungsweise ein Bürgerbegehren an die Bezirksvertretung zwecks einer Sanierung zu stellen.

(28.12,2012)

 


 

 

Unser Linktipp


Offenes Köln

Ziel von Offenes Köln ist es, Informationen, Dokumente und Daten aus der Kölner Lokalpolitik für jedermann offen zugänglich zu machen.

Dazu werden auf offeneskoeln.de Dokumente und Daten, die im Ratsinformationssystem (RIS) der Stadt Köln veröffentlicht werden, gesammelt, aufbereitet und in einer nutzerfreundlichen Art und Weise dargestellt.

 


 

NRW Umweltdaten vor Ort

NRW Umweltdaten vor Ort stellt die Umweltsituation in Ihrem persönlichen Lebensumfeld, wie z.B. an Ihrem Wohnort, in leicht verständlichen Kartendarstellungen dar.

 


 

 

Sie fahren 51km/h ...

 

... und sind damit am Salzburger Weg um 70% zu schnell.

 

Die BIG hat 3 Geschwindigkeitsmesser angebracht - am Salzburger Weg (Richtung Stadion), Kirchweg (Richtung Schule) und Am Weidenpesch (Richtung Schule). Ein viertes Display wird später installiert. Es war bereits kurz nach der Installation ein Effekt bei vielen Autofahrern festzustellen und Anwohner freuen sich über brav bremsende BM-ler, EU-ler und K-ler.

Die Tempotafeln wurden mit Unterstützung des Förderverein der Ildefons-Herwegen-Schule, der Raiffeisenbank Junkersdorf und zweckgebundenen Spenden von Junkersdorfer Bürgern angeschafft. Ihnen gilt unser besonderer Dank!

 

 

 

 


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