Unter dem Titel Grüngürtel statt "Sportband" lehnen die Naturschutzverbände NRW die Erweiterung des RheinEnergie Sportparks in den Gleueler Wiesen ab.

Die vollständige Presseerklärung kann unter der Adresse https://www.bund-koeln.de/service/presse/detail/news/gruenguertel-statt-sportband/news-topic/koelner-stadtgruen nachgelesen werden.

Nachtrag vom 03.04.2019: In einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers (https://www.ksta.de/koeln/naturschutz-koennte-den-fc-stoppen-32312228) bezeichnet auch der  stellvertretende Lindenthaler Bezirksbürgermeister Roland Schüler die Vorlage von Stadtverwaltung und Bezirksregierung zum Zielabweichungsverfahren als Eigentor, zeigt sie doch nach Aussage des BUND auf, dass die derzeitige Bebauung des FCs schon nicht genehmigungsfähig war.

Bildquellenangabe: Hasan Anac / pixelio.de

Um die private Bebauung und Umzäunung des öffentlichen Grüngürtels durch die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA auf über 72.000m² auszugleichen, soll unter anderem der städtische Rasenplatz am Fort Deckstein renaturiert werden. Der Platz galt bis vor einigen Jahren als bestgepflegter Rasenfußballplatz der Stadt Köln. Er stand dem Breitensport zur Verfügung und wurde von Profimannschaften genutzt, die zu Gast in Köln waren. So unter anderem im Jahr 2010 durch die Nationalmannschaft von Aserbaidschan.

Seitdem wird der Platz an den 1. FC Köln vermietet (Miete = 0 Euro), der ihn nicht mehr pflegt und der Natur überlässt. Schade für den Kölner Sport, schön für die Natur.

Ausgerechnet dieser Platz, ist jetzt dafür vorgesehen, die Bebauung des Grüngürtels durch den FC auszugleichen. Der sowieso schon grüne Platz und die auch grüne Laufbahn sollen renaturiert werden.
Auf Kosten eines Naturrasenplatzes der Stadt Köln werden private Kunstrasenplätze der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA gebaut.

Weitere Ausgleichsmaßnahme soll die Begrünung von Äckern sein, wodurch den Landwirten aus der Region kostbater Boden verloren geht.
Auf Kosten der Landwirtschaft werden private Kunstrasenplätze der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA gebaut. (https://www.ksta.de/koeln/koeln-archiv/beste-boeden-fuer-den-bauboom-koelner-bauern-verlieren-ihre-aecker-28597630?fbclid=IwAR2l92KabHWx_EaWOZiCCTUxd5lJmv_Zn44sojckY-7Tx14yH_emX9HMNBM)

Quelle ist auch hier der Grünordnungsplan für die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 63419/02; "Erweiterung Rhein Energie Sportpark in Köln-Sülz", der unter der Adresse https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=84782&fbclid=IwAR3dP0fM4N62saR1UzOAGpmxUZwKn8NFPQSRpyMB68Gr3NnVEnpBUbPhN2Q abgerufen werden kann.

Wie die Initiative "Rettet den Grüngürtel" auf ihrem facebook-Auftritt beschreibt, möchte die Kölner Stadtverwaltung diverse nicht genehmigte Bauten der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA im Grüngürtel nachträglich genehmigen. nachzulesen ist dieser unerhörte Vorgang im Grünordnungsplan für die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 63419/02; "Erweiterung Rhein Energie Sportpark in Köln-Sülz", der unter der Adresse https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=84782&fbclid=IwAR3dP0fM4N62saR1UzOAGpmxUZwKn8NFPQSRpyMB68Gr3NnVEnpBUbPhN2Q abgerufen werden kann.

Auch die Kölner Rundschau berichtet über den Grünordnungsplan (siehe https://www.rundschau-online.de/region/koeln/trotz-gruenordnungsplan-grosse-konflikte-bei-ausbau-des-geissbockheims-32204824?dmcid=sm_fb_p&fbclid=IwAR2W-toekBAmauSWn3WPDbni1PmwAOCqDAi_ADMiS9IScrEYYhl1GIKDxAQ), so seien trotz des Plans weiterhin zahlreiche Probleme nicht gelöst. Siehe auch die Artikel des Kölner Express unter https://www.express.de/koeln/neuer-stress-bei-der-geissbockheim-erweiterung-experten-machen-34--konflikte-aus-32219466?fbclid=IwAR3UDKLrsox-Jq9jaTywiEk6svlC7Gb9hB1iMvMlgwD-6-TC5f9oWIisjXg oder des Kölner Stadt-Anzeigers unter https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/ausbau-des-geissbockheims-naturschutz-schraenkt-plaene-des-1--fc-koeln-ein-32240164?fbclid=IwAR0_ddoX9bLZ1Ik4rmfiB9ktzN1hB-tlyjWu3OcnYZY9tviJQ-oejL_BRsg zum gleichen Thema.

Die Presseerklärung der Stadt Köln ist unter dem Titel Naturschutzbeirat berät über Erweiterung des RheinEnergieSportparks unter der Adresse https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/naturschutzbeirat-beraet-ueber-erweiterung-des-rheinenergiesportparks?fbclid=IwAR1oJDB0jQgiHmaALAuzDUP05JRP_ziqPefh-jGHGOK7D31dnEp17vo0if8 zu finden.

BUND NRW, NABU NRW und LNU NRW nehmen sehr detailliert Stellung den Ausbauplänen des 1. FC Köln am Geißbock-Heim.

Das sehr lesenswerte Schreiben an die Bezirksregierung Köln ist auf den Seiten unserer befreundeten Initiative gruensystem.koeln unter der Adresse

http://gruensystem.koeln/landesbuero-der-naturschutzverbaende-nimmt-stellung-zu-den-ausbauplaenen-des-fc-koeln/?fbclid=IwAR1DFcrTbrDrKHK7uTWn5nc4K7mq6AQJYYnZcujxkOIALlpqxO6EIcARVRI

nachlesbar.

Passend zur Aktion "Der 1. FC Köln als Raupe Nimmersatt" kommt nun heraus, dass die Kölner Verwaltung nun mit breiter Unterstützung der Politik plant, eine Reihe von nicht genehmigte Bauten der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA im Grüngürtel nachträglich zu genehmigen

Einzelheiten lassen sich auf den Webseiten der Stadt Köln nachlesen