Der BUND Köln reicht Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Baudezernent Greitemann im Rahmen der geplanten Erweiterung des RheinEnergieSportpark ein.

Weitere Details können der Pressemeldung des BUND Köln unter https://www.bund-koeln.de/service/presse/detail/news/dienstaufsichtsbeschwerde-gegen-baudezernent-greitemann/news-topic/gleueler-wiese/ oder der Online-Ausgabe des Kölner Stadtanzeihers vom 06.11.2019 entnommen werden

Nach einer Presseinformation der Stadt Köln vom 23.10.2019 wertet die Stadtverwaltung die Bürgerbeteiligung nun unter großem Zeitaufwand aus. Im zweiten Quartal 2020 möchte die Stadtverwaltung den zuständigen Ausschüssen und Bezirksvertretungen die Beschlussvorlage vorlegen. Nach den Beratungen in den Gremien entscheidet dann der Rat.

Die vollständige Presseerklärung kann unter der URL https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilungen/21092/index.html eingesehen werden.

Nachdem nun 7.145 Einwendungen gegen die Pläne der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA, im Grüngürtel sein Trainingsgelände umfangreich zu erweitern, eingereicht wurden, hat die Stadt Köln sich geäußert:
"...die größte Bürgerbeteiligung in einem formellen Bebauungsplanverfahren bisher in Köln"

Ein sehr guter Artikel hierzu ist bei Report-K unter der Adresse https://www.report-k.de/Politik-Nachrichten/Politik-Koeln/Einwendungen-verlangsamen-Verfahren-zu-den-FC-Ausbauplaenen-im-Gruenguertel-121531 zu finden.

Wird hier mit gezinkten Karten gespielt? Heute berichtet die Presse über das Rätsel auf der Gleueler Wiese. Dort liegen seit neuestem ca. 20 Lastwagenladungen Sand und Erde. Wer ist hier am Werk und was wird hier überhaupt gemacht? Eine Sprecherin der Stadt erklärt , man habe den gesamten Tag nach einer Erklärung gesucht aber man wisse nicht wer steckt, die Stadt hätte nichts gemacht und auch nicht der 1.FC Köln. Nach Paragraph 26 Bundesnaturschutzgesetz sind in diesem Landschaftsschutzgebiet Aufschüttungen und alle das Gebiet verändernden Maßnahmen verboten. Jetzt hat sich die Bürgerinitiative Rettet den Grüngürtel selbst auf dem Weg gemacht und siehe da: Ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes verteilt mit schweren Gerät die vielen Erdhügel auf der Gleueler Wiese und teilt auf Nachfrage mit, dass er den Auftrag hat ,Unebenheiten auf der Wiese zu glätten. Bei dem Material , dass er verteilt, handelt es sich keineswegs um Mutterboden, sondern um minderwertige Sandmischungen, die bei Sanierung der Wege im Grüngürtel übrig geblieben sind.
Wir fragen: Wer ist verantwortlich für diesen Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet? Wird hier in das laufende Bauleitverfahren eingegriffen und die Qualität der Gleueler Wiese absichtlich verschlechtert? Warum spielt die Stadt Köln nicht mit offenen Karten Karten?

4 Tage, nach dem „minderwertiger Boden“ (laut stellvertr. Grünflächenamtsleiter Joachim Bauer, seines Zeichens großer Unterstützer der privaten Baupläne im Grüngürtel) auf den Gleueler Wiesen verteilt wurde, ist dem Grünflächenamt klar geworden, dass die eigenen Mitarbeiter den Schutt in dem Landschaftsschutzgebiet verteilen.„Von unserer Seite wurde hier nichts ausgeführt“, sagte Bauer noch am Montag. Am Dienstag war er sich dann aber sicher, „Das hat nichts mit dem FC zu tun!“. Ganz schön viel Meinung von jemandem, der offensichtlich nicht weiß, was das eigene Amt macht.
Wer gab ihnen den Auftrag? Die Arbeiten zogen sich über Tage.
Nun die Ausrede des Amts, es würde ein Loch, dass bei der Beseitigung einer Weltkriegsbombe entstanden ist ausgeglichen. Man muss es klar benennen: eine Lüge. Die großflächige Planierung fand auch in weiter Entfernung (350m) des Fundortes der Bombe statt. Das Grünflächenamt untersteht übrigens dem Baudezernenten Greitemann, der, wie FC-Geschäftführer Wehrle immer betont eine Baugenehmigung für 2019 versprochen hat (ohne die Stellungnahmen der Offenlage zu kennen).

"Stadt ist Ratlos Wer beschädigte die Gleueler Wiese?" schreibt die Bild.
„Von unserer Seite wurde hier nichts ausgeführt“, so Joachim Bauer, der stellvertretende Leiter des Kölner Grünflächenamtes am Montag zur BILD.

Seine Vermutung: „Aufgrund der schlechten Bodenqualität könnte das Material aus einer Ausschachtung kommen und dann illegal vor Ort entsorgt worden sein.“

Am Dienstag gehen die Arbieten weiter! Ausgeführt vom Grünflächenamt der Stadt Köln. Davon will dessen sellvetretender Leiter Joachim Bauern nichts gewusst haben? Er spricht von einer illegalen Entsorgung und sucht nach Zeugen, dabei ist es sein Amt, dass im Landschaftsschutzgebiet schlechten Boden verteilt!? Ausgerechnet auf den Gleueler Wiesen, die durch den FC bebaut werden sollen?

Grüne Köln CDU Köln GUT Köln DIE LINKE. Köln DEINE FREUNDE gruensystem.koeln BILD Köln Stadtrevue Köln kann nachhaltig Greenpeace Köln NABU NRW Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Bürger-Interessen-Gemeinschaft Junkersdorf e.V. Radkomm Fridays for Future Deutschland Fridays for Future Köln Parents4future Köln

Weitere Infos hierzu siehe z.B. hier:

 

Die Offenlegung der Pläne ist beendet. REKORD von über 5000 Stellungnahmen (auf die genaue Zahl warten wir noch, der letzte Rekord kommt aus den 90ern mit 1000 Stellungnahmen) sind beim Stadtplanungsamt eingegangen. Eine unglaublich hohe Zahl, die eindrucksvoll zeigt, wie wichtig den Menschen die Grüne Lunge Kölns, der Grüngürtel ist.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Stellungnahmen werden von einem externen Büro und dem Stadtplaungunsamt geprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird den Einsenderinnen und Einsendern mitgeteilt.
Sollte die Pläne daraufhin nicht geändert werden müssen, trifft der Rat einen Satzungsbeschluss. Mit der Veröffentlichung des Satzungsbeschlusses triff der Bebauungsplan in Kraft.

Kommt es unter Berücksichtigung der Stellungnahmen zu einer Änderung des Planentwurfs, erfolgt ein erneutes Beteiligungsverfahren.

Wir hoffen, dass der Politik (CDU Köln KölnSPD) klar wird, dass eine private Bebauung des Grüngürtels nicht zeitgemäß ist und es nicht zum Klageverfahren, das der BUND Köln angekündigt hat, kommt.
(die CDU Köln hat übrigens in ihrem Wahlprogramm zur letzen Kommunalwahl wörtlich versprochen: "Die CDU Köln lehnt eine Bebauung in den Kölner Grüngürteln ab." Bernd Petelkau Marliese Berthmann Niklas Kienitz)

❤️Wir freuen uns über die unglaublich vielen positiven Rückmeldungen von euch und sind gespannt auf die Zukunft!

Bleibt in Kontakt! 😘😘

Quelle: https://www.stadt-koeln.de/…/bebauungsplaene/aufstellen-ein…

Eindrucksvoll zu sehen war für uns, wie gut und unkompliziert der Schulterschluss von Gruppen funktioniert, die sich für ein lebenswertes Köln einsetzen.

Bürger-Interessen-Gemeinschaft Junkersdorf e.V. gruensystem.koeln Bürgerinitiative Grüne Lunge Köln DEINE FREUNDE TANTE OLGA Köln Unverpackt Netzwerk BÜRGER für BÄUME Radkomm Zero Waste Köln GUT Köln NABU Köln Agora Köln

 

Anmerkung: siehe hierzu auch den Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers vom 03.09.2019