Einladung zur Veranstaltung

 

am Donnerstag 12. März 2015 um 19.00 Uhr

in der Aula der Grundschule Freiligrathstraße in Köln-Lindenthal

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit der letzten Bürgerversammlung zum Thema Großmarkt ist einige Zeit vergangen. Wir haben keiner weiteren neuen Informationen von der Verwaltung bekommen. Trotzdem wollen wir einen aktuellen Sachstand, auch bzgl. des Verkehrs.

 

In der Zwischenzeit wurden Pläne bekannt, dass in Marsdorf eine DHL-Spediton angesiedelt werden soll. Das hat wiederum Folgen für Lärm und LKW-Verkehr.

Auch darüber wollen wir berichten.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helga Blömer-Frerker und Roland Schüler

 

Ab September 2012 werden verschiedene Ausschüsse und der Rat der Stadt Köln mit einer Beschlussvorlage der Verwaltung zur 191. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) in Vorbereitung auf die geplante Verlagerung des Großmarktes nach Köln-­‐Marsdorf befasst(Hier können Sie Stellungnahme zur geplanten Änderung des FNP Köln-­Marsdorf lesen!)

 

Wir haben Ihren Einsatz nicht vergessen!

 

Leider hat uns zwischenzeitlich Herr Roters Vorstellung, den DFB-Campus auf die Jahnwiesen zu bauen, im wahrsten Sinne des Wortes überfahren.

 

Sie haben sich in vorbildlicher Weise eingesetzt. Bis heute haben wir ca. 200 Kopien Ihrer Briefe erhalten. Den ersten Einsendern haben wir noch persönlich geantwortet. Bitte haben sie Verständnis, dass wir dass dann bei der Menge der Zuschriften nicht mehr nachhalten konnten.

 

Wir haben uns bei Herrn Roters um einen Übergabetermin bemüht. Er hat keine Zeit für uns! Wir sollten uns an die zuständige Dezernentin Frau Berg wenden. Frau Berg hat auch keine Zeit für uns! Bei einer Referentin vorstellig zu werden, haben wir keine Zeit! Wir werden Sie nun am 25.Juni vor der BV-Sitzung um 16.00 Uhr der Bezirksbürgermeisterin Frau Blömer-Frerker überreichen.

 

Ganz besonders hat uns der Einsatz von Greenteam gefreut, einer Gruppe von Jungen im Alter von 12 Jahren, die aus eigenem Antrieb einen Stand gemacht haben und dort 355 Unterschriften gegen den Großmarkt gesammelt haben.

 

Sie können gewiss sein, dass wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und wir bei der bevorstehenden Änderung des Flächennutzungsplan auch wieder auf ihre Mithilfe angewiesen sind.

 

(Lesen Sie hier die Stellungnahme!)

 

Hier nun unsere erwiderung zum Schreiben von Bündnis90/Die Grünen:

 

Geehrte Frau Moritz, sehr geehrte Frau Thull, Sehr geehrter Herr Frank,

 

die in Ihrem Schreiben vom April 2012 – dass wir zur Information auf unserer Internetseite hinterlegt haben - vorgetragenen Argumente für eine Großmarktverlagerung können wir so nicht hinnehmen.

Sie haben zwar leider im Rat die Verlagerung des Großmarktes nach Marsdorf unterstützt, aber ausdrücklich mit der Vorgabe der verkehrlichen Machbarkeit. Wir dürfen hier noch mal ausdrücklich Frau Moritz zitieren: „Und ich verbürge mich für folgendes- das habe ich schon im StEA gesagt-. Wenn sich herausstellt, dass der Verkehr an diesem Standort nicht abzuwickeln ist, bin ich die erste, die sagt. Dieser Standort ist nicht geeignet; lasst uns den nächsten Standort angucken.“ “ Barbara Moritz Seite 81

Ihre Behauptung, dass das bisherige Gutachten ergibt, die Verkehrsprobleme an den Knotenpunkten seien lösbar, können wir nicht nachvollziehen. Nach sämtlichen baulichen Maßnahmen und betrieblichen Optimierungen wird bestenfalls Stufe D erreicht:

Im Kraftfahrzeugverkehr ist ein ständiger Rückstau vorhanden. Die Wartezeiten sind für alle Verkehrsteilnehmer beträchtlich. Der Verkehrszustand ist noch stabil.

Für den Knoten Dürener Strasse/Militärringstraße kommt als Ergebnis Stufe E vormittags:

Die Verkehrsteilnehmer stehen in erheblicher Konkurrenz zueinander. Im Kraftfahrzeugverkehr stellt sich ein allmählich wachsender Stau ein. Die Wartezeiten sind sehr lang. Die Kapazität wird erreicht.

und Stufe F nachmittags:

Die Nachfrage ist größer als die Kapazität. Die Fahrzeuge müssen bis zu ihrer Abfertigung mehrfach vorrücken. Der Stau wächst. Die Wartezeiten sind extrem lang. Die Anlage ist überlastet.

 

Die Knotenpunkte in Junkersdorf – Dürener Str./ Marsdorfer Str.bzw. Salzburger Weg werden erst gar nicht untersucht. Hier sind laut Aussage des Büros VIA keine Lösungen möglich.

Anscheinend sind auch Sie der zynischen Meinung: Wo es sowieso schon schlecht ist kann es auch noch schlechter werden.

Ganz besonders enttäuscht sind wir dass Sie als Grüne Politiker der Umweltaspekt vollkommen kalt lässt. In der Interkommunalen Raumanalyse wird ausdrücklich auf die Wichtigkeit dieser Flächen für die Frischluftzufuhr der gesamten Stadt hingewiesen und empfohlen diese Fläche unbebaut zulassen. Auf diesen für uns ganz wichtigen Aspekt – unsere Schadstoffwerte überschreiten schon heute die EU-Grenzwerte-, den wir oft genug angesprochen haben, sind Sie bisher niemals eingegangen. Anscheinend sind Ihnen die Atemprobleme unserer Kinder, deren Zunahme schon heute von den Junkersdorfer Kinderärzten in erheblicher Zahl festgestellt werden, vollkommen egal.

Die Ihnen bisher zugegangenen Briefe – wir haben bisher ca. 145 Kopien archiviert- sind natürlich gleichlautend ,weil wir hier im Kölner Westen auch alle die gleichen Probleme haben. Es ist den Menschen nicht zu verdenken dass sie nicht länger hinnehmen wollen, dass Geld machen , wo und wie auch immer wichtiger als ihre Gesundheit sein soll.

Im übrigen verweisen wir nochmals auf unser ausführliches Schreiben vom 31.3.2012 als Anlage.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Astrid Franzen Bettina Boos

1.Sprecherin 2.Sprecherin

 

 

Kölner Stadt-Anzeiger: Bürger wollen Beschwerde einreichen

Der Protest gegen die vom Rat beschlossene Umsiedlung des Großmarktes nach Marsdorf nimmt zu. Sieben im "Aktionsbündnis West" zusammengeschlossene Initiativen wollen jetzt Petitionen an die Beschwerdeausschüsse von Stadt und Landtag senden.

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier beim Kölner Stadt-Anzeiger einsehen!